nix

Frank, 9. July 2009

Ich bin ja ganz froh darüber, in meiner Kindheit nur so unkrediblen Quatsch wie Matthias Reim und Roxette gehört zu haben. Da komme ich jetzt immerhin nicht in die Verlegenheit, mich zum Horst zu machen, indem ich eine in den 80ern eventuell empfundene Begeisterung für MJ als antirassistisches, emanzipatorisches oder sonstwasisches Statement werte und aus dieser Ich-bin-der-schillerndste-Guppy-im-Teich-Haltung andere Leute disse, die recht wohlüberlegt darauf hinweisen, dass der tote Barde den einen oder anderen Knacks hatte, dass es dafür Ursachen gab und diese auch einen Zeitgeist widerspiegelten. Okay, was weiß ich schon? Aber ich verabscheue es — Achtung, merkwürdiges Bild — zu beobachten, wenn Leute die dünnstmögliche Scheibe Knäckebrot mit einer daumendicken Schicht Butter beschmieren und sich das in ihren riesigen Rachen schieben — dieser Eindruck drängt sich mir auf, wenn ich sowas lese.

Und was meinst Du?

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