Ich habe früher regelmäßig “GZSZ” geschaut. Und zwar gerne.
Die Essenz des Liberalen liegt nicht in Guido Westerwelles Agitation gegen Mindestlöhne. Sie liegt in einer Einstellung gegenüber dem und den Anderen, die in etwa besagt: Jeder soll nach seiner Façon glücklich sein (solange er damit seinem Nächsten nicht schadet). In dem Sinne hat der liebe Liberale auch nichts dagegen, wenn sich sein Nächster Abend für Abend mit den schlimmsten Machwerken audiovisueller Unterhaltung beschwallen lässt. Dies schließt Modelcastings, Volksmusik, Daily Talks, Soaps und Telenovelas sowie Stefan Raab ausdrücklich mit ein.
Also bitte, Jungs und Mädchen. Schaut euch in Herrgottsnamen diesen Musikwettbewerb an. Von mir aus gern. Verschweigt es oder erzählt es — ganz gewiss wird euch niemand dafür den Kopf abreißen. Bloß: Steht dazu, vor allem vor euch selbst! Hört bitte auf, euch mit holzhammerdauerironischer Pseudodistanziertheit zu legitimieren.


Für ein Programm, das einem nicht gefällt gibt es immer noch den Aus-Schalter (und andere Methoden). Sich marktschreierisch über den Dünnpfiff zu mokieren, den man da gerade konsumiert, wirkt hingegen unfreiwillig albern.

Dabei war es wirklich gut. Mal wieder was von Flowin Immo zu hören war toll und herrlich absurd. Es gab eine tolle Szene, in der ein Radiomoderator von Big.fm seiner Kollegin an den Busen gegrapscht hat und daraus ein astreines Live-Desaster mit großen Krach folgte. Grandios! Vor allem die folgenden Minuten, in denen die beiden noch zusammen die Punkte verteilen mussten.
blogs können ja nicht anders, teilweise. häme häme häme. und zwar in vollen kübeln. der abfälligste kommentar gewinnt. alle keine ahnung. nur blogs!
und wollen wir nicht mal den justin irgendwie hier verbannen? der kann ja seine albernen kommentare auf seinem blog ablassen, da passen die auch ins konzept.
Alrighty.
hy gute zeiten schlecht zeiten sind geil.