De Bananis

Frank, 26. November 2006

bananenesseraffe

Ach, Du. Banane. Reichhaltiger Energielieferant für alle Tennisspielerinnen außer Anke Huber (die mag ja nur Milchschnitten), Warholsche Popikone und Symbol westdeutscher Vergangenheitsverklärung. So viele Geschichten, ja Mythen, ranken sich um Dich in deiner krummen Gelbheit. Doch die größte dieser ungeklärten Fragen bleibt für mich diese:

Wie, bitte WIE kann man dieses ekelerregende Gemüse bloß essen?

Wi-der-lich, diese schleimige Konsistenz von zerkauter Bananenmasse, die im hinteren Rachenraum in pappiger Süße für Minuten verharrt. Abstoßend, die dünnen Fäden, die man nie ganz abgelöst bekommt und deren angebliche psychotrope Wirkung in getrocknetem Zustand ein sich hartnäckig haltender Unfug ist. Wie kann jemand allen Ernstes an so etwas glauben? Ebenso absurd wie zu denken, dieses pechschwarze Etwas mit gelben Einsprengseln, welches nun schon tagelang im Kühlschrank vor sich hindarb, sei noch genießbar. Oh! – der Geschmack! Vorschlaghammersüße! Pfui deibel, da esse ich ja lieber direkt aus US-amerikanischen Chemiewerken exportierte Marshmallows. Über jene Früchte mit Druckstellen muss ich wohl nichts weiter verlieren. Wer so etwas genießen kann, gehört meiner Meinung nach in die forensische Psychiatrie!

Den einzigen sinnvollen Zweck, den Bananen haben, birgt das flotte PC-Freizeitvergnügen Worms: Als hochexplosive Massenvernichtungswaffe.

1 Kommentar

  1. maloXP sagte am 26. November 2006 um 03:54 Uhr:

    Gravatare spinnen noch ein bisschen. Kommt morgen.

Und was meinst Du?

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