Country Roads, Take’em Home

Frank, 12. July 2010

Negativ: Etwa 25 Jugendliche aus Bayern, die wohl im nahegelegenen Youth Hostel unterkommen, gammeln derzeit auf dem Mittelstreifen in unserer Straße herum, warum auch immer, trinken Bier und nerven durch lautes Gerede (belanglos), Gerappe (schlecht) und Gesinge (Country Roads). Lagerfeuerromantik ohne Lagerfeuer und Romantik, zaghafte Selbstbestätigungsversuche von Dörflern in der großen Stadt, Rebellentum auf der Konfirmandenfreizeit. Aber eben auch Ruhestörung.

Positiv: Die Heranwachsenden haben sich auf einem Stück Wiese versammelt, das ansonsten ausschließlich von Hunden frequentiert wird. Sei es die Dunkelheit, sei es der steigende Alkoholpegel – der Spackojugend fällt nicht auf, dass sie seit einer Stunde Haufen um Haufen aus Hundeexkrement platttritt bzw. -sitzt. Das Leben besitzt einen Sinn für Gerechtigkeit.

3 Kommentare

  1. Lotta Gruen sagte am 13. July 2010 um 15:37 Uhr:

    Besonders schlimm fand ich, die ich das leider mit durchleiden musste, als sie “Don’t Look Back in Anger” vergewaltigten und Emilias schon vor 12 Jahren schlimmes “Big Big Girl” anstimmten. – Ach ja und das Allerschlimmste: “Blowing in the Wind”. Man bekommt Alpträume davon.
    Wasserbomben wären ein adäquates Mittel gewesen, aber wann hat man die schon im Haus?

  2. nk sagte am 18. July 2010 um 17:24 Uhr:

    Wasserstoffbomben sind auch recht adäquat.

  3. Niedergeschossen » CitrGr sagte am 7. October 2012 um 22:39 Uhr:

    […] Proletengangs, gewalttätige Ehemänner, pubertierend-übermütige Gäste des Youth Hostels in der Straße. Dann mehrmals hintereinander ein lauter Knall, insgesamt 6 bis 10-mal, mehrmals unterbrochen von […]

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