Chefredakteure, miese Wortspiele, Blogs, SEO-Spammer: Alles Arschlöcher

Frank, 6. February 2008

Vögel
Danke, Gott. Für’s Spatzenpfifferl!

Eigentlich sollte ich mir abgewöhnen, Blogs zu lesen. Warum? Weil’s mir Spaß macht. Ja, das ist paradox, aber auch ein Beispiel, wie man einen Blogartikel halbwegs elegant einleiten könnte.

Bei neun von zehn mir unbekannten Blogs finden sich aber statt solch netter Hooks am Anfang von Artikeln zu Themen die mich interessieren könnten, die ich vielleicht sogar wahnsinnig gerne lesen würde, lediglich Massengräber von YouTube-Videos, Plugin-Spielwiesen, unreflektiertes Werbegeseiher der Apple-Templer, öde Ereignisse aus dem öden Leben öder Menschen, A-Blogger-Speichelgelecke, Spam jeder Art, SEO-Dreck und vor allem – die Beulenpest unter den Blogkrankheiten – Spatzenpfifferl

Diesen hübschen Begriff habe ich soeben höchstselbst erfunden. Er beschreibt jene Blogartikel, die keinen Arsch interessieren, weil das Thema durch ist, überall behandelt wird, jeder eine Meinung dazu hat, kurz: die Spatzen den Artikelinhalt bereits von den Dächern pfeifen. Nehmen wir zum Beispiel Stefan Aust. Der wurde ja vor ein paar Monaten von der Spiegel-Belegschaft durch Vertrags-Nichtverlängerung abgestraft, mutmaßlich dafür, ein tyrannischer Volldepp zu sein. Okay, das war die Nachricht, mehr muss man darüber nicht verlieren. Was aber macht die Blogosphäre? Ergeht sich dutzendweise in Wortspielorgien (“Aus! für Aust”, “Aust die Maus”, “Aust-ritt”, “Aust, das Spiel ist Aus!”, “Austgespielt”, “Stefan Aus”, “Austisten unter sich” und viele mehr) und mutmaßt langweiligerweise, wer denn der Nachfolger des enthusiastischen Windradhassers und Pornoblättchenkolumnisten mit Pferdefaible wird – als ob nicht völlig klar wäre, dass der nächste “auf dem Thron” als Grundvoraussetzung nur ein ebensolcher Dödel werden kann. Ist ja dann auch so gekommen, zu 50 Prozent mindestens.

Jetzt schlägt’s jedoch 13: Stefan Aust ist nicht nur ein Penner, sondern auch noch ein geldgeiler Idiot, versucht sich knapp 5 Millionen vor Gericht zu ergaunern, wird deswegen verfrüht geschasst — und wo muss ich das erfahren? In meinem Feedreader, einem Medienblog, unter der grenzdebil wortverspielten Überschrift: “Aust und vorbei”.

Aaaaaarghxl! %#+*$ Ich kann und will sowas einfach nicht mehr ertragen! Lasst euch doch mal was besseres einfallen! Nur weil ihr über den Spiegel schreibt, müsst ihr euch doch nicht auf sein Niveau begeben!

Überall also die gleichen dämlichen Artikel mit den, nebenbei, gleichen dämlichen Kommentaren. Im Grunde kann man Spammern wie dem “politicallyincorrect”-Kommentarfluterrudel und dem Naziblogger / Mörder Thomas K., der eine Zeitlang unter jeden Blogpost zu einem bestimmten Thema den identischen Kommentar druntersetzte, woraufhin der Unfug ellenlang diskutiert wurde, zumindest zu Gute halten, dass sie die Kehrseite des Systems Blogkommentar offenlegen: Wo die Inhalte beliebig sind, haben die, deren Bestrebung es ist, die Themen nach ihrem Gusto zu steuern, leichtes Spiel. Diese Erfahrung hat auch das Craplog machen dürfen, als es in der Kommentardiskussion im Artikel “Die braune Pest” plötzlich nicht mehr um die Volksverhetzungen eines anti-islamischen Forums ging, sondern um die angebliche Bosheit jener, die unter dieser Hetze leiden müssen. Instrumentalisierung durch Ablenkung nennt man das. Da hilft nur: Kommentare zu, Schotten dicht.

Eine beinahe ebenso gute Platzierung auf der nach oben offenen Skala der Kommentar-Abartigkeiten nehmen SEO-Spammer ein. SEO, das sei den Uneingeweihten hier erklärt, heißt Search Engine Optimization, und bezeichnet das zweifelhafte Handwerk, seine Webseite so zu gestalten, dass sie für Google relevanter erscheint als sie ist, um möglichst viele Besucher bei möglichst populären Suchanfragen auf die eigene, von Werbung gepflasterte Seite zu locken. Na und? Mag man da denken, sollen Amöben doch ihre Knete mit armseligen Amöbentätigkeiten verdienen. Aber wer einmal eine geschlagene dreiviertel Stunde damit zugebracht hat, per Suchmaschine herauszufinden, wie man Userscripts auch im Opera zum Laufen kriegt[1], weil dieses Pack es geschafft hat ihre verdammten, strukturell vielleicht hervorragenden, aber völlig inhaltsleeren und damit nutzlosen Seiten durch Google-Optimierung an die Spitze der Suchergebnisse zu pushen, der verspürt einen nicht unerheblichen Drang, einfach mal ein Exempel an einem dieser iSEOten durch öffentliche Demütigung qua Wurf von Quarkbällchen und Schokoküssen auf ihn zu statuieren. Das schlimmste ist ja, ganze Blogs befassen sich damit, ihr Googlespamming zu optimieren, dem weltweit langweiligsten und zumkotzensten Hobby überhaupt. Man vergleicht, eruiert und klopft sich dabei auf die Schulter. In diesen Kreisen kursieren sogar Listen, in welche Blogs man am ehesten seine Kommentare defäkieren sollte, um die eigene Google-Relevanz zu erhöhen (via). Mann Mann Mann, was hat euch bloß so ruiniert, ihr Würstchen?

Wer sich also wundert, warum er in letzter Zeit so viele Ja, find ich auch *grins*-Kommentare erhält von Leuten, die als URL traumschluepferversand24.de oder vergleichbares angeben, sollte sich den Gefallen tun und auf Onkel Alphonso hören, der da sagt: Löscht mehr Kommentare.

Schlimm ist’s aber, wenn sich das Pack nicht auf Kommentare beschränkt. Nachdem ich neulich für 1000ff mal ein WordPress-Theme eingedeutscht hatte, bekam ich eine Support-Anfrage per E-Mail, die zu einem halbwegs bemerkenswerten Wortwechsel führte. Den gebe ich hier mal kommentarlos wieder.

SEO-Schwachmat[2] (emsig): Hi, können wir bezügl. der gestrigen Diskussion uns per mail oder noch besser Tefefon (Festnetz) verständigen? Betr. die html-h1-tags etc. MfG, SEO-Schwachmat

Ich (“Telefon, WTF?”): Hallo SEO-Schwachmat, das möchte ich nicht. Aus Prinzip nicht und auch deswegen, weil solche Fragen besser öffentlich geklärt werden. Ich habe nur die Übersetzung und _kleine_ Modifikationen gemacht, kann wenig PHP, so dass dir in den Kommentaren vielleicht jemand anders sogar besser helfen kann. Viele Grüße, Frank

SEO-Schwachmat (unbeirrt): Hi, bei 1000ff.de hänge ich wahrscheinlich mit meinem letzten Kommentar im Spamfilter, weil ich einen Link angegeben hatte. Ich würde mich echt freuen, wenn wir das Theme zusammen so echt seo-like gestalten könnten. MfG, SEO-Schwachmat.

Ich (befremdet): Hallo SEO-Schwachmat, ich habe absolut null Interesse daran, irgendetwas “so echt seo-like” zu gestalten. Bitte lass mich mit derlei Anfragen in Ruhe. F.

SEO-Schwachmat (vor den Kopf gestoßen): Hallo, sorry, ich wollte keinen auf den Schlipps treten, ich habe anständig gefragt, wenn Du oder Sie im Internet nur zum Selbstzweck und ohne besondere Ambitionen unterwegs sind wollte ich keinesfalls stören. Schade das gegenseitige Hilfe nicht mehr “in” ist. Ich hatte es anders gesehen. Tschüss. SEO-Schwachmat.

Ich (fassungslos): Ein letztes Mal: Hallo SEO-Schwachmat, wenn du erwartungsfrohes Fragen nach kostenloser Hilfe beim Verpesten von Google-Suchergebnissen anständiger, ambitionierter oder gar selbstloser findest als das übersetzen und Teilen freier Software, dann ist das eine äußerst kreative Definition von Altruismus. F.

Und das ist jetzt mal wieder ein ganz schöner Bogen, den ich gespannt habe. Alle hier thematisierten Ärgernisse umfassend möchte ich folgendes zusammfassendes Fazit konstatieren: Der Weg zur Hölle ist eben nicht, wie T. Uhlmann behauptet, nur gepflastert mit Christdemokraten, sondern noch mit allerlei anderem Pack und ich kann mir gut vorstellen, dass es in Satans Reich Wochendseminaren in SEOlogie, nebst Spatzenpfifferl-Grundausbildung und Rhetorikkursen für die miesestmöglichen Wortspiele gibt. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit und deswegen verbitte ich mir zwischenzeitlich all jenes.

Go fuck yourself.

  1. Das geht, nebenbei, so: Extras > Einstellungen > Erweitert > Inhalte > “JavaScript aktivieren” an und in den JavaScript-Optionen einen Ordner angeben, in den man die user.js-Dateien daraufhin speichern muss [zurück]
  2. Name geändert [zurück]

24 Kommentare

  1. Chris sagte am 6. February 2008 um 02:26 Uhr:

    Ich könnt Dich knutschen. Danke für diesen Artikel. Vielleicht schaust Du mal bei mir vorbei, vielleicht kann man einen Linktausch anstrengen… 😀

  2. ovit sagte am 6. February 2008 um 09:48 Uhr:

    find ich auch.
    ehrlich.
    mir geht das auch alles auf den sack. sack sack sack.
    geht mir alles nicht mehr in den kopf.
    verrückt werd ich.
    und sauer.
    geld.

  3. vivec sagte am 6. February 2008 um 13:09 Uhr:

    Quarkbällchen esse ich lieber.

  4. Gib SEOs keine Chance! | F!XMBR sagte am 6. February 2008 um 16:06 Uhr:

    […] Frank hat hier ein interessantes Erlebnis mit einem sogenannten SEO beschrieben – und hat ebenso wie wir deutliche Worte gefunden. Leider kratzt Google nur an der Oberfläche und geht dem Problem mit dem Spam in der eigenen Suchmaschine nicht tiefer auf den Grund. Das Problem mit diesen Netzbeschmutzern wird immer akuter, immer nerviger und nimmt so langsam überhand. Ich lösche derzeit pro Tag mehrere Kommentare, die sich augenscheinlich auf den Artikel oder einen Kommentar vorher beziehen – in der Regel haben sie den Inhalt: Toller Artikel, Kommentar, ich bin ganz Deiner Meinung. Wenn man dann aber den angegebenen Link folgt, landet man beim Partyservice, irgendwas ganz dolles Mode oder auch beim guten, alten Ponyhof – nur werden die Viecher da leider nicht geschlachtet. Es sind also profane Werbelinks. Am dreistesten war die gute Anna am Samstag, die auf 4 ältere Artikel ohne jeglichen Bezug in dieser Art geantwortet hat – über der Webseite der guten Anna prangt das Wort SEO. […]

  5. Dr. Azrael Tod sagte am 6. February 2008 um 17:04 Uhr:

    tja.. das ist nunmal leider das moderne Web2.0 *würg*

    Andernseits… über solche Leute hat man sich früher schon in Foren und ähnlichem aufgeregt, warum sollte es besser werden?

    und was SEO-Spam betrifft: das ist nunmal ein generelles Problem der Suchmaschinen… mit mehreren Suchmaschinen, die unterschiedliche Algorithmen zur indizierung verwenden, könnte man das sicher eindämmen…
    aber wer verwendet schon noch was anderes als Google zum “googlen”?

  6. Henry sagte am 6. February 2008 um 19:51 Uhr:

    Liest du jetzt noch weiter Blogs oder war das jetzt eine Abschlussrede?

  7. .markus sagte am 6. February 2008 um 20:22 Uhr:

    Wohltuend Frank, auch wenn ich ein bisschen sauer bin, die Blogbeschimpfung ist doch mein Metier 😉

  8. Benjamin B. sagte am 6. February 2008 um 23:49 Uhr:

    Blogblues?

    Wie wär’s wenn du SEOler und Plattitüdentrommler auf deine Blacklist setzen und keine kontroversen Theme mehr ansprechen würdest?

    Kannst dir natürlich auch einfach einen kleinen Schluck Weinbrand gönnen.

  9. Katzenfreund sagte am 7. February 2008 um 00:44 Uhr:

    Suchmaschinenoptimierung und kräftige Verlinkerei ist so schlecht eigentlich nicht. Das ist etwas, wo Blogs den Medienkonzernen etwas voraus haben, also als einen potentiellen Wettbewerbsvorteil im Kampf um Aufmerksamkeit gegenüber Springer, Bertelsmann & Co.

    Das klappt allerdings nur solange, wie sich deshalb kein manuell eingetragener Kommentarspam einnistet. Dagegen hilft dann vor allem das entfernen der Links und in hartnäckigen Fällen auch einfach mal ein Artikel über den SEO Spammer, wo sein SEO auf’s Korn genommen wird.

    Das klappt ganz gut. Im Parteibuch gibt es solchen SEO-Spam in den Kommentaren so gut wie gar nicht. Dafür gibt es da Provokateure und andere Nervensägen. Letztlich hilft gegen blöde Kommentare die Löschtaste aber hervorragend.

  10. Frank sagte am 7. February 2008 um 05:00 Uhr:

    @ ovit: geld?

    @ azrael: Hast schon recht, allerdings funktionieren die meisten anderen Suchmaschinen ja nach ähnlichen Kriterien

    @ henry: Nein, Dramatisierung und Hochstilisierung des Ärgers gehört zum Konzept dieses Blogs. Selbstverständlich lese ich die Dinger weiter, besser als das Gros der Journaille sind sie allemal.

    @ .markus: Ach woher, der Crap ist doch für alle da! Aber du hast natürlich astrein vorgelegt. 🙂

    @ Benjamin: Guter Vorschlag. Selbsternannte Menschenhasser mit Affinität zur Trigami-Linkhurerei kämen sicher auch auf die Blacklist. Ich hab dann deine URL mal aus dem Kommentar genommen.

    @ Katzenfreund: Das war’s, was ich meine. Herrschaftszeiten, ich hab ja nix dagegen, wenn man sein WP-Theme so umbiegt, dass der Artikeltitel vorm Blognamen im title-Tag kommt, das mache ich auch. Aber wenn es penetrant wird, die Inhalte verflachen und zudem um Linktausche gebettelt wird, dann hört’s einfach auf.

    Richtig übel ist zum Beispiel ver*steck*en.n*et (ohne Sternchen). Eine Seite, die sich vordergründig mit Datenschutz auseinanderzusetzen scheint, aber, macht man mal den Werbeblocker aus, eine richtig üble Google-Adsense-Höhle ist mit Texten, die wegen ihrer bemühten Suchmaschinenfreundlichkeit grotesk entstellte Ungetüme sind.

    Der Typ hatte bei mir auch mal wegen eines Linktauschs gemailt und da habe ich einfach nur das Kotzen bekommen. Zum einen, weil ein ehrenwertes Anliegen wie Datenschutz und Privacy durch solche Typen in den Dreck gezogen wird, zum anderen weil ich dann auch gesehen hatte, wie viele den Heini auf der Blogroll hatten. Außerdem verkauft er eine TrueCrypt-Anleitung aus dem G:B als seine eigene.

    Wenn’s Internet einfach mal nur ‘nen Tacken ärmer wär an solchen Dreckschweinen… die Welt wär’ eine bessere.

  11. Jens sagte am 7. February 2008 um 07:01 Uhr:

    Ey, was soll denn das?

    Firefox can’t find the server at http://www.traumschluepferversand24.de.

  12. mek sagte am 7. February 2008 um 10:06 Uhr:

    Ach ist das schön mal auf Leute zu treffen die ähnlich ticken. Mal vorn weg, wir haben schon seit Monaten alle Rechner mit Firmen und sehr privaten Daten vom Netzwerk mit Zugriff auf das Internet getrennt.
    Wir wollten dass Google einige Daten von uns löscht. Kein Weg! Der Betrug und Abzocke durch Google selbst hat Ausmaße angenommen, welche einfach nur zum kotzen sind.
    Beispiel: Einige geschätzte Geschäftspartner (Über 20 Jahre super korrekt) wurden kurz vor der ersten Auszahlung von Adsense als Risiko eingestuft??? Anzahl 4 innerhalb von einer Woche – völlig unabhängig voneinander.
    Ein 50,- Euro Gutschein für Adwords wird für 5,-Euro bei Ebay gehandelt. Wie lange soll das noch gut gehen? Gutscheine sind dann zeitlich befristet und oder werden auch nicht anders erstattet. So läppern sich mal wieder ein paar Milliarden für Einkäufe.
    Wenn ich so in den Bloggs versuche Informationen zu erhaschen, kommt es mir so vor als sei hier eine Sekte von Google Jüngern unterwegs.
    Millionen von Lämminge schreien Hurra – durchsucht meinen Rechner bis zum letzten Bitte!
    Alles mit nur einem Klick bei der Installation der Toolbar. Faulheit siegt und Dummheit auch!
    Mit dem Web2 soll wohl so eine Art Einheitsbrei mit dem Verlust jeder Kreativität entstehen. Dazu maßen sich nun die Suchmaschinen an, über die Sprache zu befinden. Was die nicht erkennen oder deuten können ist dann Unsinn und nicht indezierbar.
    Dank Google und Konsorten entwickelt sich der Seegen Internet so rasant zum Fluch, daß ich nicht wirklich darüber nachdenken mag.
    Doch was bleibt? Um Lämminge zu erreichen mache man also gute Miene zum bösen Spiel und trage mit, was man mit seinem Gewissen vereinbaren kann.
    Getreu dem Motto:”Lach, wenns zum heulen nicht reicht!” einen schönen Tag beim GOOGELN

    mek

  13. Harry Kuntz sagte am 7. February 2008 um 12:26 Uhr:

    Ich fand Lemmings 2.0 garnicht übel.

  14. H.M.Voynich sagte am 7. February 2008 um 17:53 Uhr:

    Schade. Was hier in der Diskussion wirklich fehlt, ist eine SEO-Sarah.
    “Hallo???? Gehts eigentlich noch??? Wie behindert kann man nur sein ja??? Google ist die aller aller beste, geilste,einzigartigste,schönste und sexyste Suchmaschine die ich nur kenne!!!!auch international hat sie grosssen erfolg!! Ihr seid ja blos neitisch weil ihr nicht wisst wie, man in die Top Renkings kommt?! Und sie wird eben nicht verboten da kannst du labern was du willst denn so viele Fans wie sie hat wird sie nie untergehn das das mal klar ist!!!!”

  15. Benjamin B. sagte am 7. February 2008 um 20:09 Uhr:

    @Frank:

    Ich erlaube mir jetzt, deine “Logik” auf dich umzumünzen: Du kleines Scheisserchen von Trigamihasser.

    Na ja, erwähnen möcht’ ich dann trotzdem, dass zwischen SEO und ein bisschen Geld verdienen mit dem Blog ein relativ grosser Unterschied besteht. Aber lassen wir die Diskussion. Is’ vermutlich besser fürs Klima hier.

  16. Frank sagte am 7. February 2008 um 20:17 Uhr:

    Hallo Benjamin,

    selbstverständlich besteht ein Unterschied zwischen SEO-Spammereien und dem Schreiben von bezahlten trigami-“Rezensionen”. Es ist der gleiche Unterschied wie jener, der zwischen Korruption und Prostitution herrscht.

    Einen schönen Abend wünscht
    dein Scheißerchen

  17. ovit sagte am 7. February 2008 um 20:42 Uhr:

    wenn ich etwas über

    einen potentiellen Wettbewerbsvorteil im Kampf um Aufmerksamkeit

    lese, dann fühle ich mich im reich des lobo. furchtbar.

    und das gerede von “blogblues” ist auch so ein furchtbares blogwort, dass irgendwo mal erwachsen ist. furchtbar.

    wahnsinnig gut dagegen die korruption und prostitution. und das einige das nicht verstehen wollen. das reagenzglasproblem. man kommt so schwer raus, wenn man erstmal drin ist.

  18. Benjamin B. sagte am 7. February 2008 um 20:55 Uhr:

    Na ja, eine relativ angenehme Form der Prostitution, wenn ich so an die Rezensionen denke, die ich bereits geschrieben habe. Gibt schlimmere Wege, sein Geld zu verdienen.

    Ein Reagenzglasproblem? Ach, es ist einfach das Geld, das lockt. Das kann ich nicht verhehlen.

    Schön finde ich hingegen das Wort “Blogwort”. Scheint mir das Kind vom “Buchwort” und vom “Zeitungswort” zu sein. Der kleine Bruder vom “TV-Wort”.

    Die Wut, die man auf Trigaminutten haben kann, verstehe ich einfach nicht. Vielleicht kann mir dies einer erklären, aus den Fingern saugen kann ich mir die Erklärung jedenfalls nicht.

    Einen schönen Abend noch

  19. .markus sagte am 8. February 2008 um 08:35 Uhr:

    Trigami-Rezensionen interessieren keinen, außer den der sie schreibt, weil er dafür Geld bekommt. Mal ehrlich, hat jemand von euch schon mal eine gute Trigami-Rezension gelesen?

  20. Harry Kuntz sagte am 8. February 2008 um 10:12 Uhr:

    Nein, ich persönlich würde mir auch etwas größenwahnsinnig vorkommen, für so einen Text Geld zu verlangen.
    Es gibt relativ gute Blogs, wo dann auf einmal so eine Trigamirezension auftaucht und ich denke wtf? Ist das hier ein Blog oder eine Kaffefahrt? “So, jetzt haben wir ein wenig Smalltalk gemacht, jetzt bitte ich kurz um eure Aufmerksamkeit…”
    Ich komme mir dann regelmäßig als Klickvieh missbraucht vor und muss erstmal kalt duschen.

  21. ovit sagte am 8. February 2008 um 14:26 Uhr:

    eine angenehme form der prostitution? und es gibt schlimmere wege als prostitution, um sein geld zu verdienen?
    obwohl man jetzt zum wohle der prostituierten sagen muss, dass es eine ehrenwerte arbeit ist und auch nicht alle unter ihrem zuhälter leiden müssen. aber es gibt mit sicherheit auch leichtere wege geld zu verdienen, als mit prostitution. vor allem für hochgebildete blogger.
    aber sollen die tragami-huren mal machen, wenn sie es denn so nötig haben.

    heute sah ich übrigens einen aushang, auf dem eine firma zwei seo-heinis suchte und in klammern dahinter stand (blogger). so bringen diese ganzen vermarkter und arschis ein schönes hobby komplett in verruf. die völlige durchdringung durch permanent falsche außendarstellung. bloggen wird immer mehr in der externen wahrnehmung eine kommerzielle plattform durch bezahlte artikel und diese ewige optimierung. danke.

  22. Robert sagte am 22. February 2008 um 07:32 Uhr:

    Seit meine Website auf dieser Liste von spammenswerten Blogs aufgetaucht ist, krieg ich auch jede Menge sinnbefreiter Kommentare von Leuten, die “Hundefutter” oder “Schufa” heißen.

    Mittlerweile amüsiert mich das nur noch, aber am Anfang dachte ich wirklich, ich müsste mir in jedem Einzelfall eine schwere Entscheidung abringen (Kommentar löschen oder nicht?).

    Man wird cooler…

  23. Zufälliger Gast sagte am 7. May 2008 um 08:09 Uhr:

    Genial geschriebener Text dem ich nur uneingeschränkt zustimmen kann. Ich bin erst vor kurzem mit verschiedenen Blogs in Berührung gekommen, und wollte gar nicht glauben dass einige dort Hunderte von Euros damit verdienen, inhaltslose Themen über vermeintlichen Schmuddelkram zu veröffentlichen, die allerdings bis auf die Keywords nichts beinhalten – einfach nur dummdreist das Netz derart zuzumüllen.

    Der Beitrag hier hat meinen Ärger gelindert, danke dafür!

  24. Repustsioes sagte am 22. November 2011 um 00:51 Uhr:

    “Go fuck yourself.

    Das geht, nebenbei, so: Extras > Einstellungen > Erweitert > Inhalte > “JavaScript aktivieren” an und in den JavaScript-Optionen einen Ordner angeben, in den man die user.js-Dateien daraufhin speichern muss […]”

    Wer hat noch eine Anleitung erwartet wie man sich selbst f***t und es nicht verstanden? xD

Und was meinst Du?

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