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	<title>Craplog.de &#187; Plagiate und Klone</title>
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	<description>Wir kommen, um uns zu beschweren</description>
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		<title>neuwahlen. jetzt.</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 11:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cipha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesichtspalme]]></category>
		<category><![CDATA[Kalte Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>
		<category><![CDATA[UnÃ¼berlegtes]]></category>
		<category><![CDATA[Verbalinjurie]]></category>
		<category><![CDATA[Wer hat DICH denn freigelassen?]]></category>
		<category><![CDATA[amokkoma / komaamok]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>sommerpause und die politik hat wieder keine lust zu arbeiten. kann mir mal jemand erkl&#228;ren, was so eine drecksau wie <em>annette shavan</em> im bundestag zu suchen hat? die frau kriegt nix geblickt, jetzt hat sie im alleingang auch noch die baf&#246;gerh&#246;hung gekickt. ganz toll, <em>shavan</em>! 2 millionen studenten kommen bald pers&#246;nlich bei deinem abgefuckten haus vorbei. dann gibt&#8217;s <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UTMgK8C81M0">klingel-schelle</a>, wir lassen dir in diesem sommer keine ruhe. steck dir deine gehirnbehinderten &#8220;reformen&#8221; sonstwo hin. und nimm deine <em>angela</em> gleich mit. NEUWAHLEN! JETZT!</p>
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		<title>Pink&#8217;s not dead (yet)</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 16:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cuba Libre Jr.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pathetic Life]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Sie nennen es Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://craplog.de/wp-content/uploads/2009/10/pink-300x158.png" alt="pink" title="pink" width="300" height="158" class="aligncenter size-medium wp-image-628" /></p>
<p>W&#228;hrend es den Rest des Jahres eben ihre Aufgabe ist, auf die &#8220;freche M&#228;dchen&#8221;-Attit&#252;de Pubertierender abzuzielen und ihnen mit dem ewig gleichen, harmlosen Bl&#246;dsinn einzureden, total anti und rebellisch zu sein. Popr&#246;hre! Wie mich das schon wieder aufregt, dass <strong>sie</strong> sich hier aufregt, <strong>SIE!</strong></p>
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		<title>bild-auf, bild-ab, bild-in-dein-gesicht</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 09:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cipha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistreiches zur Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenskinder]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, die entgeistert]]></category>
		<category><![CDATA[Warum?]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">micro$oft ist momentan auf einem konsequenten weg, so schnell wie m&#246;glich die 10.000-patente-marke zu knacken. bei diesem projekt wird jeglicher rotz zum patent angemeldet, aber was sie sich aktuell geleistet haben sprengt nicht nur die vorstellungskraft einer jamaika-bob-mannschaft: wenn ihr ein wenig mit der handels&#252;blichen computer-tastatur vertraut seid, werden euch zwei tasten mal zwischendurch aufgefallen sein, die schlicht das w&#246;rtchen &#8220;bild&#8221; und zwei pfeile nach oben und nach unten tragen. dies dient nicht nur der verzierung, sondern erlaubt euch vielmehr, bei einer computer-seite, z.b. in textverarbeitungsprogrammen, vertikal vor- und zur&#252;ckzuscrollen. die geh&#246;ren nun nicht mehr eurer tastatur, euch selbst schon gar nicht, sondern neuerdings unserem lieblings-monopolisten aus redmond, washington, usa. das beste kommt aber jetzt: der ultimative beweis, dass diese tasten auch wirklich micro$hit geh&#246;ren, wird mit einer 0815-ibm-tastatur aus dem jahr 1981 erbracht, bei der die tasten schon dabei sind.</p>
<p>w00t!? also erstmal: wenn es sich bei den ibm-tastaturen tats&#228;chlich um die ersten mit dieser funktion handelt, wieso bekommt dann m$ das patent und nicht ibm? wie kann &#252;berhaupt ein software-hersteller(!) ein patent auf ein hardware-feature bekommen? und schliesslich: gibt es eine m&#246;glichkeit, dass der konzern k&#252;nftig geb&#252;hren f&#252;r das verbauen dieser beiden tasten erheben darf oder was? muss ich meine tasten jetzt ausbauen und zur&#252;ckgeben? amerika, du bist sehr witzig. und irgendwie auch beh&#228;mmert. microsoft hats erfunden, schon klar.</p>
<p>wirklich l&#228;cherlich wird das alles, wenn man sich mal etwas genauer mit der herkunft der computer-tastatur besch&#228;ftigt. deren grossvater war n&#228;mlich kein geringerer als die schreibmaschine, die 1821 das erste mal erschien. wieso meldet m$ nicht einfach ein patent darauf an? dann h&#228;tten sie eine ganze armada weiterer tasten in ihrem patent-ghetto. zumal ca. 1870 dank remington und sholes die ersten ger&#228;te mit qwerty-layout auftauchten, das heute grossfl&#228;chig verwendung findet (oder bei uns eben qwertz). </p>
<p>die tastatur war nie eine erfindung von m$, auch nicht von ibm und ich bin sogar der meinung, dass es reiner zufall ist mit diesen bildauf- und bildab-tasten. die sollen mich nicht vollabern, das erste micro$oft word erschien erst ende oktober 1983. w&#252;rde sich der echte kopf jetzt bitte melden, so kann das n&#228;mlich nicht weitergehen. was f&#252;r ein krampf&#8230;</p>
<p>[quelle: <a href="http://rss.slashdot.org/~r/slashdot/eqWf/~3/380042164/article.pl">/. - microsoft patents "Pg Up" and "Pg Dn"</a>]</p>
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		<title>Bla Bla, Plattit&#252;den</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 15:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[FremdschÃ¤men]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">Die menschlichen Sprachverarbeitungsprogramme der Abteilung &#8220;Blogs &amp; Kommentatoren GmbH&#8221; sind quantitativ unschlagbar. Im &#220;berflu&#223; (<em>hier wahlweise auch als Adjektiv benutzbar</em>) an Text, reiht sich Buchstabe an Buchstabe, Wort an Wort, Satz an Satz und bevor man sich&#8217;s versieht &#8211; zack &#8211; schl&#228;gt irgendwo wieder eine dieser Plattit&#252;den zu. Sie verstecken sich ganz hinterh&#228;ltig zwischen Floskeln und allgemeing&#252;ltigen Aussagen, langweilen oder &#228;rgern den Leser, w&#228;hrend sich der Verfasser noch immer besonders eloquent und geistreich w&#228;hnt.<br />
Die weisen Worte kluger K&#246;pfe zieren ja dank Zitatdatenbanken und Copy &amp; Paste allzu h&#228;ufig diverse Blog-Artikel, oft brutal in einen Zusammenhang mit der darunter liegenden Ansammlung von Buchstaben gepfercht. Allein die Summe der Verwendung des gebr&#228;uchlichsten Einstein-Zitates ist unendlich. Da kann man sich sicher sein. Hinter jede nicht ganz von Zweifeln befreite Statistik wird der olle Churchill geklemmt, mit dem ihm zugeschriebenen Spruch. Willk&#252;rlich gestreute Zitate als Aufh&#228;nger sinnbefreiter Textw&#252;lste sind aber nur eine kleine Plage. Viele w&#228;hlen ihre Zitate zwar nicht besonders originell, aber daf&#252;r immerhin im Zusammenhang aus. F&#252;r Zweisatzartikel mit Link und Youtube-Video braucht&#8217;s ja auch kein Spruch von Bertolt Brecht. Da muss man geradezu dankbar sein.<br />
Ganz grausig sind dagegen die Plattit&#252;den. Die vor lauter Spruchreifheit durch und durch faul gewordenen Sprichw&#246;rter. Das textliche &#196;quivalent vom verbalen &#8220;Stammtisch-Jaja&#8221;. Es sind die leeren Worth&#252;lsen, die das bescheidene Gem&#252;t des Ausscheiders aufzeigen, wenn mal wieder ohne wirkliche Aussage eine Diskussionsbeteiligung simuliert wird.<br />
Ganz oben auf der Lieblingshassliste der Top-Plattit&#252;den steht bei mir &#8220;Und das im Land der Dichter und Denker&#8230;&#8221;, wahlos unter irgendein Deutschland betreffendes Thema geklatscht. Ich bekomme von solch schaurig seichten Worten so &#8216;ne harte G&#228;nsehaut, dass man damit Igel frisieren k&#246;nnte.</p>
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		<title>Chefredakteure, miese Wortspiele, Blogs, SEO-Spammer: Alles Arschl&#246;cher</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 01:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[FremdschÃ¤men]]></category>
		<category><![CDATA[Kalte Wut]]></category>
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		<category><![CDATA[Warum?]]></category>
		<category><![CDATA[AmÃ¶ben]]></category>
		<category><![CDATA[Aust]]></category>
		<category><![CDATA[Metabloggen]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="center" class="small"><img height="311" alt="V&#246;gel" src="http://craplog.de/wp-content/uploads/2008/02/voegel.jpg" width="430" vspace="3" /><br /><em>Danke, Gott. F&#252;r&#8217;s Spatzenpfifferl!</em></p>
<p class="cap">Eigentlich sollte ich mir abgew&#246;hnen, Blogs zu lesen. Warum? Weil&#8217;s mir Spa&#223; macht. Ja, das ist paradox, aber auch ein Beispiel, wie man einen Blogartikel halbwegs elegant einleiten <em>k&#246;nnte</em>.</p>
<p>Bei neun von zehn mir unbekannten Blogs finden sich aber statt solch netter Hooks am Anfang von Artikeln zu Themen die mich interessieren k&#246;nnten, die ich vielleicht sogar wahnsinnig gerne lesen w&#252;rde, lediglich Massengr&#228;ber von YouTube-Videos, Plugin-Spielwiesen, unreflektiertes Werbegeseiher der Apple-Templer, &#246;de Ereignisse aus dem &#246;den Leben &#246;der Menschen, A-Blogger-Speichelgelecke, Spam jeder Art, SEO-Dreck und vor allem &#8211; die Beulenpest unter den Blogkrankheiten &#8211; <strong>Spatzenpfifferl</strong></p>
<p>Diesen h&#252;bschen Begriff habe ich soeben h&#246;chstselbst erfunden. Er beschreibt jene Blogartikel, die keinen Arsch interessieren, weil das Thema durch ist, &#252;berall behandelt wird, jeder eine Meinung dazu hat, kurz: die Spatzen den Artikelinhalt bereits von den D&#228;chern pfeifen. Nehmen wir zum Beispiel Stefan Aust. Der wurde ja vor ein paar Monaten von der Spiegel-Belegschaft durch Vertrags-Nichtverl&#228;ngerung abgestraft, mutma&#223;lich daf&#252;r, ein tyrannischer Volldepp zu sein. Okay, das war die Nachricht, mehr muss man dar&#252;ber nicht verlieren. Was aber macht die Blogosph&#228;re? Ergeht sich dutzendweise in Wortspielorgien (&#8220;Aus! f&#252;r Aust&#8221;, &#8220;Aust die Maus&#8221;, &#8220;Aust-ritt&#8221;, &#8220;Aust, das Spiel ist Aus!&#8221;, &#8220;Austgespielt&#8221;, &#8220;Stefan Aus&#8221;, &#8220;Austisten unter sich&#8221; und viele mehr) und mutma&#223;t langweiligerweise, wer denn der Nachfolger des enthusiastischen <a href="http://www.netzeitung.de/medien/297835.html">Windradhassers</a> und <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/er-war-pferdefeind/">Pornobl&#228;ttchenkolumnisten</a> mit <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2007/10/15/804781.html">Pferdefaible</a> wird &#8211; als ob nicht v&#246;llig klar w&#228;re, dass der n&#228;chste &#8220;auf dem Thron&#8221; als Grundvoraussetzung nur ein ebensolcher D&#246;del werden kann. Ist ja dann auch so gekommen, zu 50 Prozent mindestens.</p>
<p>Jetzt schl&#228;gt&#8217;s jedoch 13: Stefan Aust ist nicht nur ein Penner, sondern auch noch ein geldgeiler Idiot, versucht sich knapp 5 Millionen vor Gericht zu ergaunern, wird deswegen verfr&#252;ht geschasst &#8212; und wo muss ich das erfahren? In meinem Feedreader, einem Medienblog, unter der grenzdebil wortverspielten &#220;berschrift: &#8220;Aust und vorbei&#8221;.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Aaaaaarghxl! %#+*$ Ich kann und will sowas einfach nicht mehr ertragen! Lasst euch doch mal was besseres einfallen! Nur weil ihr &#252;ber den Spiegel schreibt, m&#252;sst ihr euch doch nicht auf sein Niveau begeben!</p>
<p>&#220;berall also die gleichen d&#228;mlichen Artikel mit den, nebenbei, gleichen d&#228;mlichen Kommentaren. Im Grunde kann man Spammern wie dem &#8220;politicallyincorrect&#8221;-Kommentarfluterrudel und dem <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/2pf7qx">Naziblogger</a> / <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg;art128,2095511">M&#246;rder</a> Thomas K., der eine Zeitlang unter jeden Blogpost zu einem bestimmten Thema <a href="http://www.google.de/search?q=%22mein+mitleid+mit+stefan+niggemeier+und+den+sonstigen+bloggern%22&amp;hl=de&amp;filter=0">den identischen Kommentar druntersetzte</a>, woraufhin der Unfug ellenlang diskutiert wurde, zumindest zu Gute halten, dass sie die Kehrseite des Systems Blogkommentar offenlegen: Wo die Inhalte beliebig sind, haben die, deren Bestrebung es ist, die Themen nach ihrem Gusto zu steuern, leichtes Spiel. Diese Erfahrung hat auch das Craplog machen d&#252;rfen, als es in der Kommentardiskussion im Artikel <a href="http://craplog.de/die-braune-pest/">&#8220;Die braune Pest&#8221;</a> pl&#246;tzlich nicht mehr um die Volksverhetzungen eines anti-islamischen Forums ging, sondern um die angebliche Bosheit jener, die unter dieser Hetze leiden m&#252;ssen. Instrumentalisierung durch Ablenkung nennt man das. Da hilft nur: Kommentare zu, Schotten dicht.</p>
<p>Eine beinahe ebenso gute Platzierung auf der nach oben offenen Skala der Kommentar-Abartigkeiten nehmen SEO-Spammer ein. SEO, das sei den Uneingeweihten hier erkl&#228;rt, hei&#223;t Search Engine Optimization, und bezeichnet das zweifelhafte Handwerk, seine Webseite so zu gestalten, dass sie f&#252;r Google relevanter erscheint als sie ist, um m&#246;glichst viele Besucher bei m&#246;glichst popul&#228;ren Suchanfragen auf die eigene, von Werbung gepflasterte Seite zu locken. <em>Na und?</em> Mag man da denken, sollen Am&#246;ben doch ihre Knete mit armseligen Am&#246;bent&#228;tigkeiten verdienen. Aber wer einmal eine geschlagene dreiviertel Stunde damit zugebracht hat, per Suchmaschine herauszufinden, wie man Userscripts auch im Opera zum Laufen kriegt<sup>[1]</sup>, weil dieses Pack es geschafft hat ihre verdammten, strukturell vielleicht hervorragenden, aber v&#246;llig inhaltsleeren und damit nutzlosen Seiten durch Google-Optimierung an die Spitze der Suchergebnisse zu pushen, der versp&#252;rt einen nicht unerheblichen Drang, einfach mal ein Exempel an einem dieser iSEOten durch &#246;ffentliche Dem&#252;tigung qua Wurf von Quarkb&#228;llchen und Schokok&#252;ssen auf ihn zu statuieren. Das schlimmste ist ja, <a href="http://www.google.com/search?hl=de&amp;q=SEO+Blog">ganze Blogs</a> befassen sich damit, ihr Googlespamming zu optimieren, dem weltweit langweiligsten und zumkotzensten Hobby &#252;berhaupt. Man vergleicht, eruiert und klopft sich dabei auf die Schulter. In diesen Kreisen kursieren sogar <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/34p6g3">Listen</a>, in welche Blogs man am ehesten seine Kommentare def&#228;kieren sollte, um die eigene Google-Relevanz zu erh&#246;hen (<a href="http://www.fixmbr.de/die-netzbeschmutzer-sind-wieder-unterwegs/">via</a>). Mann Mann Mann, was hat euch blo&#223; so ruiniert, ihr W&#252;rstchen?</p>
<p>Wer sich also wundert, warum er in letzter Zeit so viele <em>Ja, find ich auch *grins*</em>-Kommentare erh&#228;lt von Leuten, die als URL traumschluepferversand24.de oder vergleichbares angeben, sollte sich den Gefallen tun und auf Onkel Alphonso h&#246;ren, der da sagt: <a href="http://blogbar.de/archiv/2007/03/13/die-weisheiten-des-erfolgreichen-bloggens-folge-25945/">L&#246;scht mehr Kommentare.</a></p>
<p>Schlimm ist&#8217;s aber, wenn sich das Pack nicht auf Kommentare beschr&#228;nkt. Nachdem ich neulich f&#252;r 1000ff mal <a href="http://1000ff.de/wordpress-theme-sybmimdx_de/">ein Wordpress-Theme eingedeutscht</a> hatte, bekam ich eine Support-Anfrage per E-Mail, die zu einem halbwegs bemerkenswerten Wortwechsel f&#252;hrte. Den gebe ich hier mal kommentarlos wieder.</p>
<blockquote>
<p><strong>SEO-Schwachmat<sup>[2]</sup> (emsig):</strong> Hi, k&#246;nnen wir bez&#252;gl. der gestrigen Diskussion uns per mail oder noch besser Tefefon (Festnetz) verst&#228;ndigen? Betr. die html-h1-tags etc. MfG, SEO-Schwachmat</p>
<p><strong>Ich (&#8220;Telefon, <em>WTF</em>?&#8221;):</strong> Hallo SEO-Schwachmat, das m&#246;chte ich nicht. Aus Prinzip nicht und auch deswegen, weil solche Fragen besser &#246;ffentlich gekl&#228;rt werden. Ich habe nur die &#220;bersetzung und _kleine_ Modifikationen gemacht, kann wenig PHP, so dass dir in den Kommentaren vielleicht jemand anders sogar besser helfen kann. Viele Gr&#252;&#223;e, Frank</p>
<p><strong>SEO-Schwachmat (unbeirrt):</strong> Hi, bei 1000ff.de h&#228;nge ich wahrscheinlich mit meinem letzten Kommentar im Spamfilter, weil ich einen Link angegeben hatte. Ich w&#252;rde mich echt freuen, wenn wir das Theme zusammen so echt seo-like gestalten k&#246;nnten. MfG, SEO-Schwachmat.</p>
<p><strong>Ich (befremdet):</strong> Hallo SEO-Schwachmat, ich habe absolut null Interesse daran, irgendetwas &#8220;so echt seo-like&#8221; zu gestalten. Bitte lass mich mit derlei Anfragen in Ruhe. F.</p>
<p><strong>SEO-Schwachmat (vor den Kopf gesto&#223;en):</strong> Hallo, sorry, ich wollte keinen auf den Schlipps treten, ich habe anst&#228;ndig gefragt, wenn Du oder Sie im Internet nur zum Selbstzweck und ohne besondere Ambitionen unterwegs sind wollte ich keinesfalls st&#246;ren. Schade das gegenseitige Hilfe nicht mehr &#8220;in&#8221; ist. Ich hatte es anders gesehen. Tsch&#252;ss. SEO-Schwachmat.</p>
<p><strong>Ich (fassungslos):</strong> Ein letztes Mal: Hallo SEO-Schwachmat, wenn du erwartungsfrohes Fragen nach kostenloser Hilfe beim Verpesten von Google-Suchergebnissen anst&#228;ndiger, ambitionierter oder gar selbstloser findest als das &#252;bersetzen und Teilen freier Software, dann ist das eine &#228;u&#223;erst kreative Definition von Altruismus. F.</p>
</blockquote>
<p>Und das ist jetzt mal wieder ein ganz sch&#246;ner Bogen, den ich gespannt habe. Alle hier thematisierten &#196;rgernisse umfassend m&#246;chte ich folgendes zusammfassendes Fazit konstatieren: Der Weg zur H&#246;lle ist eben nicht, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thees_Uhlmann">T. Uhlmann</a> behauptet, nur gepflastert mit Christdemokraten, sondern noch mit allerlei anderem Pack und ich kann mir gut vorstellen, dass es in Satans Reich Wochendseminaren in SEOlogie, nebst Spatzenpfifferl-Grundausbildung und Rhetorikkursen f&#252;r die miesestm&#246;glichen Wortspiele gibt. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit und deswegen verbitte ich mir zwischenzeitlich all jenes.</p>
<p>Go fuck yourself.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_253" class="footnote">Das geht, nebenbei, so: Extras &gt; Einstellungen &gt; Erweitert &gt; Inhalte &gt; &#8220;JavaScript aktivieren&#8221; an und in den JavaScript-Optionen einen Ordner angeben, in den man die user.js-Dateien daraufhin speichern muss</li><li id="footnote_1_253" class="footnote">Name ge&#228;ndert</li></ol>]]></description>
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		</item>
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		<title>Please Disurbanize</title>
		<link>http://craplog.de/please-disurbanize/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2007 12:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audiovisuelle Machwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Sie nennen es Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">Beginnen wir am Anfang. Mit einer pers&#246;nlichen Einleitung, die darauf aufgebaut ist, wie ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge vorm Fernseher sa&#223;. Ha! Da hatten es meine Augen noch wirklich gut. Meine Ohren, meine armen geplagten Ohren bluteten.<br />
<strong>RTL II, Werbepause.</strong> Knut ist gut. Mit einsamen Singles flirten f&#252;r 1.99 € pro SMS. Dein pers&#246;nliches Horoskop aufs Handy. Ihr kennt das ja. Ich nicht, ich bin weitgehend fernsehabstinent und jedesmal aufs neue fasziniert und entsetzt.</p>
<p>Mich &#252;berkommt nun der Drang wahllos F&#228;kalworte in den Mund zu nehmen, um zu beschreiben, was ich da sehen und h&#246;ren musste, aber ich will und werde mir meine Fl&#252;che f&#252;r wichtigeres aufbewahren.</p>
<p>Der medial ge(<em>un</em>)bildete Leser wird es anhand der &#220;berschrift sicher schon geahnt haben. Es geht um:</p>
<p align="center"><strong>Urbanize &#8211; Warten auf Dich</strong> </p>
<p><!--more-->Dem gl&#252;cklichen Unwissenden sei <a title="urbanize warten auf dich" href="http://www.youtube.com/watch?v=qpOKe3bPdQg">hiermit</a> noch das Youtube-Video verlinkt.</p>
<p>Aber ihr kennt das Lied schon, man hat es in gleicher und &#228;hnlicher Form schon tausendmal geh&#246;rt. <br />
Ein Micky-Maus-auf-Helium-Refrain. Schmalzseelig wird in bester Yvonne-Catterfield-Manier <em>tut</em> auf <em>Mut</em> und <em>schmerzt</em> auf <em>Herz</em> gereimt. Da die Zielgruppe wohl Bildersprachanalphabeten sind, werden die Lyrics in Schn&#246;rkelschrift als visuelle Unterst&#252;tzung herangezogen. Die Videoregie scheint also auch irgendwann bemerkt zu haben, dass die klischeetriefende Ghettokulisse mit traurig blickender Frau und zwei M&#246;chtegern-HipHop-Hampelm&#228;nnern wohl nicht viel hergibt. </p>
<p>Es ist schon ein Kreuz, wenn man &#8220;Kreativer&#8221; in einer Plattenfirma ist (<em>Das Paradox verst&#228;rkt die Aussage!</em>) und das meine ich hier mal allgemein. St&#228;ndig wird von einem verlangt einen v&#246;llig neuen Typ Band zu kreieren, so dass man gar nicht mehr zum Koksen kommt. Man mischt dann bunt und wild alles Klischees, f&#252;gt der Musik untr&#246;stlichen Liebeskummer zu und fertig ist der neuste und geschmacklose Eintopf f&#252;r die konsumwillige Jugend.</p>
<p>Die <del>Pappnasen</del> Pappfiguren im neusten Streich der klingeltonkompatiblen Musikmaschinerie hei&#223;en laut <a title="urbanize" href="http://urbanize.de/">offizieller Homepage</a>:</p>
<blockquote>
<p>&#8230;<strong>Marc</strong> (<strong><em>Lapaz</em></strong>) war ein <em>typisches Ruhrpott-Kind</em>. Er <em>k&#228;mpfte sich durch den Herner Struggle</em>. Das <em>Recht des St&#228;rkeren</em>, mit dem er um sein <em>Schulgeld erpresst</em> wurde. <em>Selbst vor Schl&#228;gen</em> wurde nicht haltgemacht. Trotz <em>allem</em> verwirklichte er seine Tr&#228;ume&#8230;</p>
<p><strong>Roman</strong>s Leben drehte sich seit fr&#252;her Kindheit nur um Musik. Seine ersten Erfahrungen machte er im Tonstudio <em>seines Vaters</em>, der <em>Werbekomponist ist</em>. Er klimperte auf dem Klavier und sang vom 4. Lebensjahr an, versuchte Songs seiner Idole aus Radio und TV zu covern, egal ob Pop oder Rock und produzierte den Grundschul-Abschluss-Song im Alter von 10 Jahren. <em>Er versuchte sich in &#8220;Bl&#252;mchen-like&#8221; &#8211; Eurotechno</em>&#8230;</p>
</blockquote>
<p>(<em>Kursivsetzungen von mir</em>)</p>
<p>Auch wenn ich sowieso schon der Meinung bin, dass dieses Lied ein Mashup aller schlechten deutschen Pop &amp; HipHop-Elemente der letzten Jahre ist, gibt es aber auch noch ganz andere Plagiatsvorw&#252;rfe gegen Urbanize, die ich hier mal wertungsfrei und sachlich aus dem G&#228;stebuch zitiere:</p>
<blockquote>
<p>hey ich wies ja ned aba ich kenn des lied warten auf dich schon voll lange des hat F-RAZ geschreiben ich hab des seit 3 jahren auf mayn pc und des h&#246;rt sich viel besser an als des</p>
</blockquote>
<p>Trotz versuchter ausf&#252;hrlicher Recherche l&#228;sst sich mittels der durchschnittlichen Aussagekraft eines gew&#246;hnlichen YouTube-Kommentars nicht herausfinden, was an diesen Vorw&#252;rfen wahr ist.</p>
<p>Ist ja auch egal, ob <strong>schlecht</strong> selber gemacht, oder noch <strong>schlechter</strong> gecovert. Hier gilt sowieso der <strong>Superlativ</strong>!  </p>
]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Die kommerzielle Okkupation des &#246;ffentlichen Raumes ist auch nicht mehr das, was sie mal war (Teil 2)</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 07:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ist das ernst gemeint?]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Stilfragen, deren Antwort "Nein" ist]]></category>
		<category><![CDATA[UnÃ¼berlegtes]]></category>
		<category><![CDATA[Wer bitte konsumiert sowas?]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="center"><img height="338" alt="CKone" hspace="8" src="http://craplog.de/wp-content/uploads/2007/02/ckone.jpg" width="450" vspace="3" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>He, Duft- und Schl&#252;pfervermarkter &#8220;CK&#8221;. Ist das virales Marketing f&#252;r <a href="http://www.ckone.de/">eines eurer Produkte</a>?</p>
]]></description>
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		<title>Chop Suey</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 15:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audiovisuelle Machwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">Originalit&#228;t ist nicht reproduzierbar und das macht sie zu einem so seltenen Gut in der Copy &amp; Paste-Netzkultur.<br />
Die ungemein wichtige Vereinfachung der Technik, die pl&#246;tzlich jedermann Publikationsm&#246;glichkeiten und Publikum im Internet bietet, h&#228;tte Joseph &#8220;<em>Jeder-Mensch-ist-ein-K&#252;nstler</em>&#8221; Beuys gefallen. Aber lassen wir den werten Herrn Beuys erstmal aussprechen:</p>
<blockquote>
<p>„&#8230;damit sage ich nichts &#252;ber die Qualit&#228;t. Ich sage nur etwas &#252;ber die prinzipielle M&#246;glichkeit, die in jedem Menschen vorliegt&#8230;Das Sch&#246;pferische erkl&#228;re ich als das K&#252;nstlerische, und das ist mein Kunstbegriff.“</p>
</blockquote>
<p>Der Begriff Originalit&#228;t ist per Definition mit dem Sch&#246;pferischen verbunden, aber wir w&#228;ren hier nicht auf der Plattform der ungeschminkten Abrechnungen, wenn es jetzt nicht um das genaue Gegenteil gehen w&#252;rde.</p>
<p>Auf <a title="Youtube" href="http://youtube.com/">YouTube.com</a></p>
<p>Am Anfang waren Lippensynchronisationen bekannter Songs ja noch originell und witzig.</p>
<p>YouTube gab es noch nicht, man zog sich kurze Funclips mit (bestenfalls) ISDN-Geschwindigkeit von statischen HTML-Seiten. Damals war nicht alles besser, aber der Wald (Metapher!) war wenigstens kleiner. Einen letzten Hauch von Originalit&#228;t hatte etwa dieses Video hier:</p>
<p align="center"><object height="350" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DV2Bw7lXKwo" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed src="http://www.youtube.com/v/DV2Bw7lXKwo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350" /></object><br /><small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DV2Bw7lXKwo">(YouTube-Direktlink)</a></small></p>
<p>Danach versank die Idee im Morast der 3-Minuten-Youtube-Ruhm-Fraktion und wurde zu einem der gr&#246;&#223;ten Misthaufen in der sch&#246;nen neuen Welt des User-Generated-Content.</p>
<p>Die einzige Hemmschwelle zum Ver&#246;ffentlichen von grausigen Versuchen der Lippensynchronisation scheint heute das Dr&#252;cken des Aufnahmeknopfes zu sein &#8211; und das ist f&#252;r eine intuitiv-technikaffine Jugend wahrlich ein geringes Hindernis.</p>
<p>Und so ziehen in meinen dunkelsten Tr&#228;umen Heere von Abmahnanw&#228;lten durch die Kloaken von Youtube, verklagen alles auf Urheberrecht und Schmerzensgeld und Richter verh&#228;ngen die Pr&#252;gelstrafe.</p>
]]></description>
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		</item>
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		<title>No matter what I do, I do it just for you</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 06:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audiovisuelle Machwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreiches zur Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Hochkultur "Trash"]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Sie nennen es Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wer bitte konsumiert sowas?]]></category>
		<category><![CDATA[Wer hat DICH denn freigelassen?]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img height="256" alt="klaws" hspace="2" src="http://craplog.de/wp-content/uploads/2007/01/klaws.jpg" width="233" align="left" vspace="2" />
<p class="cap">Castingshows sind nicht deswegen bl&#246;d, weil sie M&#252;ll sind. Der Gro&#223;teil aktueller Fernsehunterhaltung ist das.</p>
<p>Castingshows sind bl&#246;d, weil man sich immer mal wieder <em>dann doch</em> versch&#228;mt dabei erwischt, sabbertriefend und vaku&#246;sen Hirnes &#8220;mitzufiebern&#8221;, wenn sich ein paar arme Tropfe von minderbemittelten Nord- oder Ostdeutschen dauer-ankacken lassen, weil sie sich zu wenig aufopfern f&#252;r den Fast-Food-Popkultur-Endsieg, der blo&#223; aus weiterer Selbstaufopferung, Prostitution und andauerndem Kampf gegen die Selbsterkenntnis der eigenen Bedeutungslosigkeit besteht. Mir ging&#8217;s zuletzt in der Pizzeria so, dass ich den Blick nicht abwenden konnte. Drei runde Fladen zu belegen, zu backen und einzupacken dauert schon so seine Zeit. Im TV lief RTL, eine Tanzshow. Ein schwuler Schwarzer wird in einem Intro als &#8220;Alessandro &#8211; Der Schweigsame&#8221; o.&#196;. charakterisiert. Anschlie&#223;end h&#252;pft dieser mit &#252;berzeichnenden Gesten (die dort wohl verlangt werden) zu irgendwelchen beliebigen T&#246;nen auf einer Turnmatte herum. Nach einer Minute fragt die Moderatorin, blond, Perlwei&#223;grinsen, den <del>Atomlesen</del> Atemlosen, wie&#8217;s denn so war. Nichsozufrieden, Publikum spitze, danke an meinen Freund&#8230; Der n&#228;chste bitte! Pizza fertig.</p>
<p>Wei&#223;t Du was? Manchmal schau ich sowas gerne.</p>
<p>Warum sollte man leugnen, dass man das tut, &#8220;wenn&#8217;s halt grad kommt&#8221;? Ein kleiner sensationsgeiler Voyeur steckt doch in uns allen. Man muss die Schwachmaten da ja nicht m&#246;gen. Popstars, DSDS und alle Klonformate taugen 2007 genauso wenig, den Niedergang von Kultur und Jugend zu konstatieren wie z.B. Klingelt&#246;ne. Es gibt das einfach, ein Unterschichtsph&#228;nomen, das Alltagskultur geworden ist, so what? Wesentlich anstrengender als blechernes Rapgedudel oder bleiernes Popgefistel sind die, die sich als Gralsh&#252;ter des guten Geschmacks aufspielen (w&#228;hrend sie in anderen Kontexten Ironie und die <em>topmoderne</em> Koketterie mit Trashkultur zum Stil erheben). Wer sich dessen sch&#228;mt, Bohlen zu gucken, dem D! beim Quengeln zuzuh&#246;ren, Leuten beim Rumhampeln und Schlittschuhlaufen zuzusehen &#8211; sollte besser schweigen, anstatt in despektierlicher Ironie &#252;ber andere zu urteilen, die dazu stehen. Was nicht hei&#223;en soll, dass dort nicht ausnahmslos Dreck produziert w&#252;rde. Nur ist es eben unterhaltsamer Dreck, wenn man gerade f&#252;r Dreck empf&#228;nglich ist.</p>
<p>Nebenbei: Das Erzeugnis von Castingshows sind Perversionen der Popmusik. Wenn das dort vermittelte Stilbild aber noch weiter verzerrt wird &#8211; so etwa wie wenn man Brei immer und immer wieder p&#252;riert &#8211; dann kommt so etwas heraus wie das, was <a href="http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2007/01/18/wunder-der-wissenschaft/">Mr. Batz da fand</a>: Ein Kobold mit &#8220;Superstar&#8221;-Frisurpracht namens Declan Galbraith tr&#228;llert das Nationalheiligtum &#8220;An Angel&#8221; von der Kelly Family (Remember Angelo?), stilistisch ein br&#252;nftiger Lemming, der zuviel gekokst hat (Man beachte den Gesichtsausdruck!), in Flori Silbereisens neuer Stadlstation &#8220;Am laufenden Band&#8221;. Sieh selbst, geht das noch schlimmer? Ich habe es mir bis zum Schlu&#223; angesehen.</p>
<div align="center"><object height="350" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-RM9djifUNI" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed src="http://www.youtube.com/v/-RM9djifUNI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350" /></object><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-RM9djifUNI">(YouTube-Direktlink)</a></div>
<p>(Bild und Titel dieses Beitrags entstammen dem furchtbaren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=M02u41OJSrg">&#8220;Behind the Sun&#8221;</a> von Alexander Klaws)</p>
]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Proper Garden</title>
		<link>http://craplog.de/proper-garden/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 19:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plagiate und Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Sie nennen es Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img height="72" alt="wallbash[1]" hspace="10" src="http://craplog.de/wp-content/uploads/2006/11/wallbash[1].gif" width="90" align="left" vspace="10" /></p>
<p class="cap"><em>We don&#8217;t need no education</em> sangen Pink Floyd in ihrem wohl gr&#246;&#223;ten Hit &#8220;Another Brick in the Wall (Part two)&#8221; und lieferten Millionen von Sch&#252;lern die musikalische Untermalung f&#252;r ihre Hausaufgaben.</p>
<p>Wie wichtig Bildung aber ist, zeigt sich vor allem an der <em>Un</em>bildung, die manche ihr eigen nennen. <font color="#000000">Respekt</font>, <font color="#000000">Geschmack</font> und <font color="#000000">Stil</font> k&#246;nnen geschult werden. Diese Unterpunkte sind bewusst ausgew&#228;hlt, denn ein jungen Mann aus Schweden hat in dieser Hinsicht gewaltige Defizite.<br />
Es handelt sich um den <del>K&#252;nstler</del> <del>Musiker</del> Produzenten Eric Prydz.</p>
<p>Eric wer?</p>
<p>Eric &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=X0X0CQTgFyY">Call on me</a>&#8221; Prydz. Ja genau dieser, der monatelang die Klingeltonhitparaden anf&#252;hrte und mit seinem dauerwiederholten Softgymnastikpornovideo f&#252;r Arme, einem einstmals gewesenen, ertr&#228;glichen Musikfernsehen endg&#252;ltig den Todessto&#223; gab.</p>
<p>Pink Floyd und Eric Prydz haben eigentlich nichts gemeinsam, au&#223;er dass beide Namen aus zwei Worten bestehen und sie Musik (Eric so etwas &#228;hnliches) machen.</p>
<p>Aber:</p>
<p><em>Und jetzt kommt der schlimme Teil:</em> <strong>Mmmmmmashup</strong>. Eric Prydz <a href="http://laut.de/vorlaut/news/2006/11/27/13746/index.htm">wird erlaubt</a> &#8220;Another Brick in the Wall (Part two)&#8221; zu samplen. Oh ja, so schlimm wie wahr und das schaurige Machwerk tr&#228;gt die Bezeichnung &#8220;<em>Proper Education</em>&#8220;. Du denkst, dass es richtig schei&#223;e klingt. Nein, es ist noch viel schlimmer, glaub mir.</p>
<p>Stell dir vor du hast einen wundersch&#246;nen Garten mit alten Rosenstr&#228;uchern, B&#228;umen und seltenen Pflanzen und Hunderte von Besuchern erfreuen sich daran. Pl&#246;tzlich kommt einer daher, nennt sich Landschaftsarchitekt und pl&#228;ttet mit Bulldozern das komplette Gel&#228;nde, pfl&#252;gt die Rosen unter und l&#228;sst nur noch kahle B&#228;ume stehen und nennt das dann &#8220;<em>Proper Garden &#8211; Moderne Kunst</em>&#8220;.</p>
<p><em>Verstehst du, was ich meine?</em></p>
]]></description>
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		</item>
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