Archiv für die Kategorie ‘Passt schon, oder naja’

fick dich filter

cipha, 17. May 2013

das ist der fickdichfilter/
der filter fliegt immer nach unten/
und wenn er endlich dort ist/
ist er unter dem ofen verschwunden/
das ist der fickdichfilter/
auf deinem kopf bildet sich schorf/
denn als du ihn aufheben wolltest/
hast du dir den schädel angeboxt/
das ist der fickdichfilter/
du nimmst einen aus der packung/
und er flutscht aus deinen fingern/
wie ein verfickter tampon/
das ist der fickdichfilter/
okay, du hast zwar dafür bezahlt/
doch das bedeutet nicht im endeffekt/
dass der befolgt, was du ihm sagst/
das ist der fickdichfilter/
egal ob zigarette oder joint/
du lässt ihn irgendwo nachts liegen/
er weiß trotzdem, was du träumst/
das ist der fickdichfilter/
schon allein dieses prinzip/
sollte dir am ende klar machen/
dass du ihn niemals kriegst/
das ist der fickdichfillter/
der fickdichfilter/
fickdichfilter/
fick dich, filter/

ah, shit. ich habe keine filter mehr. kannst du mal deine schwester fragen, ob sie mir welche borgen kann? das wäre echt nett. danke!

Was auch mal gesagt werden kann, aber nicht muss

Frank, 4. April 2012

Auch ich habe nun, nach einem ganzen Tag
der Empörung und Ereiferung in
beinahe allen Onlinemedien über den
Affront des Günter Grass
das Gedicht endlich gelesen.
Über den eigentlichen Inhalt mich zu äußern
will ich an dieser Stelle unterlassen.
Ich kann, darf, will, ja – muss
dazu einfach auch mal schweigen.

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Lomogirl auf Berlintournee

Frank, 2. July 2011

retroriker

Coole Texte fangen so an:

Ich sitz’ in Osnabrück im Hotel und schau’ einen Porno
mit Handlung
No Brain, no Pain
Was mache ich hier eigentlich?
Bin ich doof, bin ich tot oder is mir einfach langweilig?
No Brain, no Pain

Weniger coole Texte fangen hingegen so an:

Ich fahre ohne Ziel und Zeitdruck mit der Ringbahn um die Stadt herum, beobachte Menschen, schreibe Dinge auf, lasse mich inspirieren und versuche, mich zu entspannen.

Und so ist dann das Elaborat von freitag.de-Redakteurin Mike Hanke Maike Hank eine öde Beschreibung einer sowieso schon langweiligen Handlung: Mit der Ringbahn um Berlin drumrumzufahren.

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Zehn positive Dinge, die man über Thilo Sarrazin sagen kann

Frank, 22. April 2011

sarazzin
Sieht aus wie Jürgen Möllemann mit Brille: Thilo Sarrazin

Thilo Sarazzin. Keiner kritisiert medienwirksamer und — trotz seines zuweilen unpassend wirkenden Muselnamen — integrationsferne Muselmanen, mahnt das saufend-rauchende Hartz IV-Pack zur Arbeit und lässt auch die geschäftstüchtigen Juden mit ihren speziellen Chromosomen nicht in seiner weltanschaulichen Betrachtung aus. Nun wurde der Ex-Bundesbank-Vorstand und Ex-Finanzsenator in Berlin vom impliziten Vorwurf freigesprochen, er sei ein Dampfplauderer, der seine faschistoiden Ideen nicht immer in Zaum halten kann. Thilo Sarrazin darf in der SPD bleiben, obwohl er, nun ja, “polarisiert” (DER SPIEGEL, BILD et al.). Doch lasset uns nicht zetern, wir Gutmenschengesindel, denn an Sarazzin kann man auch ein paar Dinge positiv finden. Nämlich diese…

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Jungle World, ach, Jungle World!

Frank, 17. December 2009

Jungle World

Ich mag die Jungle World nicht, weil ich die Jungle World für ein verquastes Blatt halte, mit deren politischer Linie ich meist nicht übereinstimme. Was ich an der Jungle World am liebsten mit Schimpf belege, kann man wohl am besten mit „ideologisch gefärbtes Halbwissen, vorgetragen mit großer Klappe“ umschreiben. Wobei ich mit Freude eingestehe, dass die Jungle World mich hin und wieder auch positiv überrascht. Auch wenn ich mich da jetzt an keine konkreten Fall erinnere.

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Craplog gegen Twitter: Der Ausgleich

Frank, 18. November 2009

vogel-animiertes
twitter.com/das_Craplog

Mehr muss man da eigentlich auch gar nicht sagen zu.

toilettenschilder

cipha, 2. April 2009

ungewoehnliche toilettenschilder

es gibt einen mysteriösen ort, wo wir alle tagtäglich unseren crap verrichten. nein, damit ist nicht das internet gemeint. dieser andere, feuchte, abschliessbare, reizend duftende. damit man den auch findet, egal zu welcher spezies oder geschlecht man gehören mag, hilft der folgende visuelle ratgeber:

http://just-whatever.com/2009/03/26/unusual-toilet-signs/.

mit diesem beitrag dürfte ich mich qualifiziert haben auf der diesjährigen re:publica zu sprechen. selbstverständlich habe ich dann auch mein eigenes klo dabei, für alle fälle. es ist nie zu spät stille örtchen wieder ins bewusstsein der menschen zu rücken. handelt j-e-t-z-t!

Weiß ja eh jeder, was gemeint ist

Sebastian, 1. April 2008

athen