Archiv für die Kategorie ‘Fremdschämen’

Aggropolis

Frank, 23. June 2012

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Lomogirl auf Berlintournee

Frank, 2. July 2011

retroriker

Coole Texte fangen so an:

Ich sitz’ in Osnabrück im Hotel und schau’ einen Porno
mit Handlung
No Brain, no Pain
Was mache ich hier eigentlich?
Bin ich doof, bin ich tot oder is mir einfach langweilig?
No Brain, no Pain

Weniger coole Texte fangen hingegen so an:

Ich fahre ohne Ziel und Zeitdruck mit der Ringbahn um die Stadt herum, beobachte Menschen, schreibe Dinge auf, lasse mich inspirieren und versuche, mich zu entspannen.

Und so ist dann das Elaborat von freitag.de-Redakteurin Mike Hanke Maike Hank eine öde Beschreibung einer sowieso schon langweiligen Handlung: Mit der Ringbahn um Berlin drumrumzufahren.

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„Diese linken Schmierblätter, FAZ und Welt und so“

Frank, 6. March 2011

Tipp für Leute ohne Hobbys: “Bild” lesen, beipflichten, bei Facebook auf “Like” klicken, Demo organisieren und sich über mediale Hetzkampagnen echauffieren, gleichsam den Neid des Pöbels.[1]. So wie der Herr im Video. Ein merkwürdiger Mensch.

 

Nachtrag: Okay, glatt drauf reingefallen, dass der Typ von den Monarchohedonisten war und die alle nur verhohnepiepelt hat. Stupid me.

  1. Neidisch wie auf Sarah Connor [zurück]

Blogosphärenzeug, bei dem man in ein paar Monaten schon wieder gar nicht mehr weiß, worum’s damals eigentlich ging

Frank, 25. October 2010

Bild: Person, deren Namen aus Datenschutzgründen nicht genannt werden darfIch weiß gar nicht mehr, was man zu dem Rumgebashe von Lanu und den üblichen Aficionados in Bezug auf den Niggemeier noch sagen soll – außer: Nehmt endlich den Stock aus’m Gesäß oder bleibt Provinz forever. Dieses “Journalisten können keine Blogger sein”-Getue ist ja schonmal Gelaber von einer bis zur Zerreißgefahr gedehnten Blödheit und einer kaum deutlicher vorzutragen möglichen obsessiven Feindbildpflege, bei der man den Fishing for Attention-Vorwurf gar nicht mehr auspacken braucht. Ich distanziere mich von ebenjener Blödheit.

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Es ist einfach Rockmusik

Frank, 28. May 2010

Rockmusik von Hurra-Patriotismus-Wiedergängern, die sich WM-mäßig dem Millionenmarkt hirnloser Wir-sind-wieder-wer-Schwachmaten mit Riff-starkem Patridiotenpathos anbiedern und dabei irgendwo zwischen Wolle Petry für Arme (optisch) und Scorpions für noch Ärmere (musikalisch) changieren, aber immer noch Rockmusik irgendwo, ja.

[via Peer per Mail]

Liebe iPadophile,

Frank, 5. April 2010

ipad-jobseigentlich gibt es doch keinen Grund, so blöde herumzulavieren. Statt des hie wie da eingestellten Fotos mit “Kuckt mal, wie hübsch meine Website auf dem iPad aussieht”-Untertitelung geht doch an sich auch “Kuckt mal wie geil ich bin, ich hab das Teil als erster und wenn ihr jetzt ankommt und dran interessiert seid, seid ihr neidisch und wenn ihr nicht interessiert seid, dann tut ihr nur so und seid auch neidisch, ihr ARMEN SÄCKE!” Warum also so verklausuliert? Wenn ihr euch mithilfe proletarischen Großkotzprotztums irgendwie potenter fühlt, dann spritzt lasst es doch einfach raus. So wie hier. Oh, und bitte: Erspart mir euer weltmännisch nebenher dahingerotztes “Ist halt auch nur’n Computer” morgen Abend oder übermorgen früh.

Danke für nichts.

Coole Sprüche

Sebastian, 6. February 2010

Nach dem durchschlagenden Erfolg von Coole Sätze, lesen Sie nun: Coole Sprüche. Aufgefangen wurden sie unter der Rubrik “Lieblingszitat” im Netzwerkprofil einer einzigen Person, die ob der Masse an Lebensweisheiten wohl der glücklichste Mensch der Erde sein dürfte.

Nur weil Dich jemand nicht so liebt wie Du es Dir wünschst, heisst das nicht, dass er Dich nicht mit ganzer Seele liebt !!!

In der Tradition des epischen Dramas werden bereits zu Beginn Grundlagen geliefert, die sich durch das gesamte Werk ziehen. Hier insbesondere die vom Rest des Satzes abgetrennten mehrfach auftretenden Ausrufezeichen. Diesen Satz sollten sich übrigens alle, die sich von Stalkern verfolgt fühlen, ruhig einmal zu Herzen nehmen. Sie lieben euch doch !!! (also stellt euch nicht so an)

Freunde werden nie verloren gehen, wenn sie fest im herzen stehen, drum wenn du auch mal nicht viel hörst von mir, bin ich in gedanken oft bei dir!

Der klassische Reim als Ausdruck unerfüllter Sehnsüchte feiert hier Urständ, ein Wort, das ich nie begriffen und wahrscheinlich falsch angewendet habe. Heisst es nicht sogar “fröhlich Urständ”? Müsste man mal googeln.

Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können das schönste!

müssen=doof können=gut; der ewige Kampf des Rebellentums gegen kapitalistisch-imperialistisch geprägte Zwänge lässt sich auch auf das Alleinsein per se anwenden und erreicht dadurch eine philosophische Tiefe, die staunen lässt. Betrachtet man diese Aussage jedoch etwas näher, entpuppt sie sich als Scheissdreck, kann man nämlich allein sein ohne zu dürfen, ist das auch eine Qual.

Werde ein besserer Mensch und vergewissere Dich zu wissen wer DU bist, bevor Du jemand anderen kennenlernst und darauf wartest, dass er weiß wer Du bist.

Dem Satz fehlt jeglicher “Pfiff”, man ist schon nach rund der Hälfte eingeschlafen und ich verstehe ihn nicht. Was ist die Aufforderung? Also erst einmal allein sein (s. o.), bis man sich selbst kennt (und besser geworden ist), erst dann jemanden kennenlernen, und sich ab dann nicht mehr verändern. Oder wie?

Strenge Dich nicht so an, denn die besten Dinge passieren, wenn Du sie am wenigsten erwartest.

Eine Maxime, die man teilen kann und ein erfrischender Kontrast zum üblichen “Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren”, dass sich der typische DSDS-Loser auf’s Kissen gestickt hat, um seine Trotzhaltung mit einer “Argumentation” zu unterfüttern. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es auch gerade die schlimmsten Dinge sind, die passieren, wenn man es am wenigsten erwartet, es sei an eine Werbung für ein Durchfallmittel erinnert: “Oh Mist, dieser Durchfall kommt immer dann, wenn es am wenigsten passt” (und nämlich nie, wenn es gerade günstig wäre).

Ehre jene Menschen, denen Ehre gebührt !

Oho, der alte Bibelgassenhauer im neuen Gewand. Aber warum? Weil, rantrant, junge Menschen Aussagen wie “Ehre, wem Ehre gebührt” gar nicht mehr verstehen würden.

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe…

… die drei Punkte, die diesen Satz abschließen, vermitteln schlechtes Gewissen, sie sagen “ja genau, DU bist gemeint”. Passive-agressive guy on tour.

Ein Herz kann nicht fühlen, was es nicht fühlen will !

Haklo? Herzschmerz?

Die Freundschaft ist eine Kunst der Distanz, so wie die Liebe eine Kunst der Nähe ist!

L’art pour l’art, tralala, man muss nicht alles zur Kunstform erheben, weil man außer dem Anquatschen in der “Disse” sonst nichts kann, und wer 5000 Freunde bei Facebook hat ist deswegen noch lange kein Künstler, und wenn, möchte ich mich von dieser Kunst distanzieren, bei aller Liebe, in aller Freundschaft.

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken !

So sagt man es einem, ebenso wie man die Typen, die einen nach der Schule verkloppen, “einfach nicht beachten” soll, denn SIE sind es, die schwach sind, man selbst ist der Starke, der auf die Fresse kriegt, aber den Schmerz erträgt man, denn “Indianer kennen keinen Schmerz”, und auch rauchen ist schwach, und Milch macht stark. Sich solche Lebenslügen wie auch die da oben als erwachsener Mensch in sein Profil zu packen, macht mich einfach nur traurig.

“IcH bin LuXuS uNd LuXuS kaNn NIcHT jEdeR HaBeN!” 😀

AbeEr GiB mIr EiNeN pRoSeCcO aUs UnD iCh WeRdE zUm StÜcK bIlLiGeS fIcKfLeIsCh OhNe SeLbStAcHtUnG 😀

Spiele nicht mit dem Feuer -sonst spielt das Feuer mit dir!

Beim “remixen” altbekannter Zitate tun sich manchmal, hihi, Abgründe auf. Es langweilt.

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten!

Das ist jetzt albern. Gehirngewaschen (s. a. gefriergetrocknet) durch jahrelanges Wiederholen von Durchhalteparolen von allen Seiten gehen neue Sinnspruchausdenker dazu über, irgendwelche Fülltexte nurmehr mit dem Wort “durchhalten” zu garnieren und dann wird das schon richtig sein. Ein Sinn ist nicht mehr vonnöten, die Botschaft kommt schon an. Wer sich solche Sätze zu Herzen nimmt, denkt eh über nichts mehr nach.

Der Vorteil klug zu sein besteht darin, sich dumm stellen zu können !

😀 Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz 😀 und der Selbstsuggestionen mehr sind naturgemäß immer dort vorzufinden, wo sie am wenigsten verloren haben. Denn merke: Der Vorteil klug zu sein besteht darin, klug zu sein.

LIeBe MiCh daNn, wEnN iCh eS aM wEnIgSTeN vERdiEnT hAbE, dEnN DaNn bRaUcHe iCh eS aM mEiSteN !

Diese zweifelsfrei im Vollsuff entstandene Rechtfertigung, sich nicht mit seinen Fehlern auseinandersetzen zu müssen, ist in der Anwendung keine schöne Vorstellung. In meiner Phantasie breitet sich das Bild eines verkrachten Paares auf dem gemeinsamen Bett aus. Er schaut grimmig auf den Wecker, der 04:23 Uhr morgens zeigt und mag sich nicht zu ihr wenden. Sie, die ihm gerade gestanden hat, mit einem anderen “rumgeleckt” zu haben, schluchzt und versteht nicht, dass er sie nicht umarmt. Sie, die doch immer alles für ihn getan hat und die es gewohnt war, im Mittelpunkt zu stehen, kann sich auch nun so garnicht in seine Lage versetzen. Mit einem Mal sprudelt es aus ihr heraus: “Interessiert es dich eigentlich gar nicht, wie ICH mich dabei fühle???” So geschieht es, hier in Deutschland, mitten unter uns, Tag für Tag, Nacht für Nacht. Denk mal drüber nach!

Am schwersten lernt man im Leben, welche Brücken man benutzen und welche man abbrechen soll !

Bridge Builder!

Es ist keine Kunst zu bekommen was man will. Die Kunst ist es, noch zu wollen wenn man es hat !!

Nun geht mir Eckart von Hischhausen mit seiner Dauerpräsenz in deutschen Talkshows seit geraumer Zeit gehörig auf den Sack, und es dürfte niemanden geben, dem er’s noch nicht in die Ohren gepresst hat: es ist ein neurophysiologisch längst erforschtes Phänomen, dass das Glücksgefühl zum Beispiel einer neuen Elektronik nur relativ kurz anhält und man sich schon nach dem nächsten Spielzeug sehnt – das sogenannte Apple-Syndrom. Es ist dennoch fragwürdig, daraus gleich zu ziehen, dass es keine Kunst sei, zu bekommen, was man will, es ist sogar eine sehr große Kunst. Es ist die Kunst des Aufbruchs zwischen Distanz und Nähe, ergo zwischen Freundschaft und Liebe (s. o.). Zu bekommen, was man will, ist die Distanz zum Objekt auf größtmögliche Nähe zu reduzieren.

Lieber auf neuen Wegen stolpern, als auf alten Wegen stehen bleiben !!!

Und dabei die schönen Blumen und die Natur zertrampeln, wie? Eine leere Hülse ist das, man weiss ja nicht, wo die neuen Straßen hinführen, bestenfalls werden ja heute noch Zubringerstraßen zu neuen Media Märkten gebaut, die ihrerseits die “grünen Wiesen” des Stadtrandbezirks plätten. Ebenso dumm sind ja die, die “gegen Strom schwimmen”, da nur “tote Fische” mit dem Strom schwimmen, dabei hat doch jeder gelernt, dass man sich gefälligst ein Stück mittreiben zu lassen hat, um sich ans Ufer zu bewegen und dann ganz auszusteigen. Aber viel Spaß beim Gegenanschwimmen und dabei nicht vorwärts kommen.

Was er dort als unschön empfindet

Sebastian, 30. April 2009

Killerspieldebatten öden mich seit jeher an. Eine nie älter als 19 werden wollende Leserschaft diverser Gamemagazine, die ihre Leserbriefe vorwiegend mit lateinischen Zitaten einleitet, um seriös zu klingen befindet sich im ewigen Kampf gegen die offensichtlich nie abtreten wollenden Opportunisten, denen die Materie egal ist und eben jenen anderern Politikern, denen Computer fremd sind und die deshalb Angst vor dieser Welt haben. Ich ging also nicht davon aus, emotional besonders gefordert zu werden, als ich an diesem morgen eine Diskussion zum Thema zu lesen gedachtetetete. Erare humanum est! (oder so, ICH kann ja kein Latein!), denn schon bald begann ich zur Melodei eines bekannten Hits vor mich hin zu summen: Can’t stop raging.

creye

Was sind eigentlich „Killerspiele”? Bei Supermario werden Frösche getötet, also ist es ein „Killerspiel”?
Wer entscheidet, was ein Killerspiel ist und was nicht?

Lieber Jakob, dieser gut abgehangene Witz geht anders, es handelt sich nämlich nicht um Frösche, die bei Super Mario getötet werden, sondern um Schildkröten, Pilze, Fische und ähnliches Geschmeiss. Lediglich in Super Mario 3 könnte man ein Auge zudrücken, springt Mario hier doch höchstselbst in einen Froschanzug, um besser schwimmen zu können. Wird er hier getötet, geschieht dieses entweder durch Suizid oder eben durch Gegner, die im Spiel eindeutig als negativ dargestellt werden, Gewalt hierdurch also als falsch gewertet wird, um im BpjM-Sprech zu, ja, sprechen. Bleibt festzuhalten. Die Entscheidung, was ein Killerspiel ist und was nicht, bleibt jedenfalls nicht Dir überlassen.

Meiner Meinung nach führen Computerspiele zur desozialisation, der Konsum von jeglichen Spielen und online Medien im Übermaß.
Die Online-”Freunde” trifft man nur zum virtuellen Spaziergang!
Abends wird gezockt satt Party zu machen. Führt das nicht auf langzeit zu psychischen Störungen?

Da ist viel Wahres dran, bzw. nur ein bisschen bzw. naja. Das Zauberwort in deinem ersten Satz heisst Übermaß. Warum gilt dieses aber ausgerechnet für Computerspiele und online Medien (sick!!!)? Führt nicht der übermäßige Gebrauch von zum Beispiel Drogen viel mehr zur Desozialisation, ein Wort, das mir übrigens beim Ausschreiben immer wieder Kummer macht (kleiner Zwischenrant)? Ist es nicht sowieso immer die Dosis, die das Gift macht? Wo genau ist denn jetzt die Argumentation?
Und was, lieber Jakob, ist nun eigentlich dagegen einzuwenden, sich mit “Online”-Freunden, pardon, Online-“Freunden” zu einem virtuellen Spaziergang zu treffen um über Themen zu reden, die man relevant findet, oder eben auch irrelevant (ein wichtiger Aspekt bei Freundschaften ist ja die gemeinsam zelebrierte Redundanz), meinetwegen auch, um gemeinsam Orks abzuschlachten, ja, abzuschlachten? Ist es nicht gehaltvoller, als sich total real (englischer Ausdruck, slang) auf einer Parkbank dumm zu saufen? Welcher Irrglaube verleitet Dich eigentlich dazu, qualitative Maßstäbe an die freundschaftlichen Beziehungen fremder Menschen anlegen zu können?

Man muss berücksichtigen, dass nur ein minimaler Teil der Gamer und Web-Junkies Amokläuft.
Es handelt sich also um Ausnahmefälle, wenn auch schreckliche, allerdings sollte man das Computerspielen nicht generell verbieten.

Man sollte überdies auch beachten, dass generell nur ein minimaler Teil aller Menschen überhaupt Amok läuft. Es handelt sich also nur um Ausnahmefälle, wenn auch schreckliche, allerdings sollte man das Dasein nicht generell verbieten.

Bis hierhin, und das ist ja das Irrwitzige, war das alles ja weder neu noch originell, und ganz sicher nichts, weswegen ich hier ein großes Fass aufmachen würde. Derlei Dumpfsinn wie dort oben liest man ja allenthalben und würde man dafür jedesmal die Tastatur zwecks Reaktion bemühen, man käme ja garnicht mehr zum Spazierang, online oder offline, mit Freunden oder halt doch nur “Freunden”. Nein, es ist folgender hinterhergeworfener Kommentar Deinerseits, der meine Augen zusammenkneifen ließ:

Noch ein Kommentar!
Was ich hier als unschön empfinde, dass du allen Link in den Kommentaren ein nofollow verpasst.
Dadurch bringt der Kommentar Suchmaschinentechnisch gar nichts. Eigentlich ist es doch unter Bloggern so üblich, dass (vernünftige) Kommentare durch den Backlink quasi belohnt werden!

Ja Herrschaftszeiten, heulheuldoch. Diesen ganzen obigen Erguss unter der Fahne des “erstbesten Gedankens, der einem so kommt” also nur, um ein paar zusätzliche Klicks abzugreifen, um deiner traurigen Existenz also SEO-Nachwuchs ein wenig Berechtigung zu geben, um, quasi, belohnt zu werden? Nun weiss man ja, auf welchen sektenähnlichen Blogs und Foren euresgleichen euch vorwiegend aufhaltet, auf denen ihr euch dann einen runterholt auf Linklisten, den neuesten Suchbegriffen und sonstigem irrelevanten Schmonz und ihr euch austauscht über dien pixelgenau besten Platz, an dem man seine Blogroll setzen muss und wie genau man eigentlich eine Überschrift schreiben muss, um wahrgenommen zu werden, wenn man inhaltlich schon nichts zu sagen hat. Aber muss man sich von so einem sagen lassen, was Leben heisst? Nein? Siehste!

Auf Stefans richtige Erwiderung, dass eine Diskussion, die sich aus einem Kommentar ergibt, doch eigentlich der Belohnung genug sein müsse, konterst Du mit unsympathischer Lernresistenz folgendes:

Und was bringt es wenn auf einer Seite alle externen Links ein nofollow erhalten? Denkst du, dass bringt SEO-Technisch was?
Die Linkpower für interne Links wird meines wissens nach nicht von den externen Links auf ner Seite beeiträchtigt.

Du verkennst, dass dieses SEO-Gehabe ein leeres ist. Dass sich eben außer ein paar versprengten Taugenichtsen so rein niemand dafür interessiert und dass sich eben niemand, der ein Anliegen hat, Gedanken macht, ob “dass SEO-Technisch etwas bringt”, was er schreibt oder wie er sein Blog administriert. Du verschwendest zu viel Zeit ein eine Thematik, die weniger Fans und Relevanz hat als Magic: The Gathering, so wie ich hier unnötig viel Adrenalin auf Dich verschwende, und es sei angemerkt, dass Magic: The Gathering-Fans sehr wohl um ihren Status in der Gesellschaft wissen und sich deswegen nicht als Bestimmer aufführen, die anderen Leuten erzählen, wie sie ihr Blog zu führen haben. Ey. Es ist schon ein Witz, aber kein guter, mit welchen Worten Du schließt:

Aber klar, es geht ja auch noch um was anderes als SEO im Internet, nämlich um sinnvolle Kommunikation. Viele Blogger kommentieren auch lediglich zum Zweck des kommentierens, was unschön ist!

Lg, Jakob

Nicht reden, machen!