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	<title>Craplog.de &#187; Allgemein</title>
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	<description>Wir kommen, um uns zu beschweren</description>
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		<title>Es ist einfach Rockmusik</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 06:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Audiovisuelle Machwerke]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Rockmusik von Hurra-Patriotismus-Wiederg&#228;ngern, die sich WM-m&#228;&#223;ig dem Millionenmarkt hirnloser Wir-sind-wieder-wer-<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001D0YD0O?ie=UTF8&#038;tag=load07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B001D0YD0O">Schwachmaten</a> mit Riff-starkem Patridiotenpathos anbiedern und dabei irgendwo zwischen Wolle Petry f&#252;r Arme (optisch) und Scorpions f&#252;r noch &#196;rmere (musikalisch) changieren, aber immer noch Rockmusik irgendwo, ja.</p>
<div align="center" class="vidembed"><object width="450" height="320"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/memG7VVk28o&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/memG7VVk28o&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="450" height="320"></embed></object></div>
<p align="right">[via <a href="http://www.peerband.de/">Peer</a> per Mail]</p>
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		<title>Blubb</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sex, Geld, Macht, Second Life: Die deutsche Blogosph&#228;re ist ein S&#252;ndenpfuhl. Nur einer stellt sich dagegen&#8230;</p>
<h2 align="center"><a href="http://craplog.de/extern/blubbar.htm" target="_blank"><strong>Donald von Soundso</strong></a></h2>
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		<title>Grob albern</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 22:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pantoffelpunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich kann <a href="http://www.bildblog.de/2709/bild-macht-immer-mehr-auslaender-kriminell">bei</a> <a href="http://www.bildblog.de/bild-laesst-vorurteile-wachsen">diesem</a> <a href="http://feeds.feedburner.com/%7Er/bildblog/%7E3/217595985/gaby-koesters-privatsphaere-gehoert-nicht-bild">unbelehrbaren</a> <a href="http://feeds.feedburner.com/%7Er/bildblog/%7E3/217069703/von-aepfeln-und-birnen-tuerken-und-deutschen">Sittenstrolch</a> einfach nicht oft genug an <a href="http://www.argekultur.at/kunstfehler/ShowArticle.asp?AR_ID=1543&#038;KF_ID=77">diese Schmach</a> erinnern:</p>
<p><a href='http://craplog.de/wp-content/uploads/2008/01/kai_diekmann2.jpg' title='Gru&#223; an Herrn Henschel' rel='lightbox'><img src='http://craplog.de/wp-content/uploads/2008/01/kai_diekmann2.thumbnail.jpg' alt='Gru&#223; an Herrn Henschel' /></a></p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e an Herrn Henschel.</p>
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		<title>liebe kameram&#228;nner</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 08:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ovit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kalte Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Verbalinjurie]]></category>
		<category><![CDATA[Wer hat DICH denn freigelassen?]]></category>
		<category><![CDATA[kameramÃ¤nner]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">die aus&#252;bung eines berufes ist nicht immer leicht. vor allem dann, wenn menschen nicht so funktionieren, wie man sich es w&#252;nscht. das craplog scheut sich nicht, die eigenen medaillen umzudrehen und auch das verhalten der <a href="http://craplog.de/zehn-blattgoldverzierte-regeln-zum-umgang-mit-kameraleuten/">kameraleute</a> zu hinterfragen, die mit ihrer &#252;berteuerten technik meinen alles zu d&#252;rfen.</p>
<p>seit geraumer zeit fahre ich in berlin mehr regionalbahn als sbahn. sei es eine signalst&#246;rung oder eine liegengebliebene sbahn in sichtweite. da man nach feierabend auf solche eskapaden entsprechend viel lust hat, steigt die gude laune auf sven-v&#228;th-niveau an. also wechselt ein von menschen &#252;berf&#252;llter bahngleis im kollektiv das transportmittel und minuten sp&#228;ter reibt man sich schon in einem dieser regionalz&#252;ge aneinander. man macht ja alles f&#252;r ein beheiztes zu hause.</p>
<p>endlich am ostbahnhof angekommen, muss man sich dann auch noch filmen lassen, von einem typen der meint, dass alle menschen, die sich aus dieser bahn raus- und reinqu&#228;len ein bed&#252;rfnis danach haben, dass dieser monumentale vorgang f&#252;r die nachwelt festgehalten wird. dieses verhalten erinnert an einen bundesinnenminister, der seine kamera auch immer da hinbaut (hinbauen m&#246;chte) wo sich viele menschen gleichzeitig befinden. </p>
<p>da hilft nur eins: in die kamera winken, freunde und bekannte gr&#252;&#223;en, d&#228;mliche fragen stellen, auf die linse fassen oder ein paar beleidigungen richtung dieses menschen pfeffern. nur so kann wirklich garantiert werden, dass man aus sinnbefreiten einspielern, die aller wahrscheinlichkeit nach im falschen kontext benutzt werden, auch wirklich herausgeschnitten wird. </p>
<p>darf man nun in diesem land gefilmt werden wie man will? was darf der kameramann, was der sch&#228;uble nicht darf? ich will nicht in irgendwelchen filmbeitr&#228;gen auftauchen ohne das ich meine mimik darauf vorbereiten konnte und &#252;berhaupt. was ist denn das bitte f&#252;r ein schei&#223;? kein respekt f&#252;r kameram&#228;nner. verderbt den medienleuten den spa&#223; an ihrer arbeit. grinst und winkt und nervt! anders kann man solchen menschen nicht beikommen, die glauben, mit ihrer teuren technik h&#228;tten sie einen freifahrtschein um alles und jeden aufzunehmen. </p>
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		<title>Katholiken sind nichtige Arschl&#246;cher. Basta.</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 22:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pantoffelpunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Katholiken]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#220;berall ist im Moment von irgendwelchen wahrscheinlich widerlich reaktion&#228;ren und steinzeitlichen Auslassungen des Bischof Mixa zu <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Bischof-Mixa-Nazi-Vergleiche-Namen-Christi/600798.html">lesen</a>. Ich schreibe bewusst &#8220;wahrscheinlich&#8221;, weil ich mir grunds&#228;tzlich gesellschaftspolitische Statements katholischer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yS_20Htc9cI">Kackbratzen</a> nicht antue. Und das hat einfach furchtbare und furchtbar einfache Gr&#252;nde.</p>
<p>&#8220;Menschen&#8221;, die freiwillig Mitglied einer Institution sind, die <a href="http://www.stern.de/politik/panorama/:Katholische-Kirche-Vatikan-Priester/600113.html">schwule Mitarbeiter feuert</a> aber <a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=16642">verurteilte Kinderficker wissentlich einstellt</a>, deren Taten relativiert und dahingehende <a href="http://www.shortnews.de/start.cfm?id=667467">Ermittlungen behindert</a>, haben im gesellschaftlichen Diskurs schlicht nichts zu suchen. Ende der Durchsage.</p>
<p>Und <a href="http://blog.pantoffelpunk.de/brechmittel/jugendliche-papstanbeter">noch einmal</a> f&#252;r die jugendlichen Papstfans auf der einen und die Medien auf der selben Seite: Der Papst ist kein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yS_20Htc9cI">Popstar</a> sondern ein kriminelles Arschloch und ein au&#223;erordentlich weltlich denkender, weil machtgeiler Klerikalfaschist, der sexuelle Kindesmisshandlungen deckt.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/U-J7iFTrT1U&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/U-J7iFTrT1U&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hHQQU9DOSRw">Part II</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hHQQU9DOSRw">Part III</a></p>
<p>Und jetzt, Katholiken, gehet hin und steckt Euch einen Finger in den Po. Manchmal hilft&#8217;s.</p>
<p><small>PS: Wenn ich durch diesen Beitrag jemandes religi&#246;se Gef&#252;hle verletzt haben sollte: Das ist au&#223;erordentlich gern geschehen.</small></p>
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		<title>Euch soll der Blitz beim Schei&#223;en treffen.</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 14:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pantoffelpunk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">In aller K&#252;rze:<br />
Mein Krankenkasse schickt mir das vierte Mal einen &#220;berweisungstr&#228;ger &#252;ber 10,- Euronen, weil ich am 26. Januar 2007 mit dem RTW ins Krankenhaus gefahren sein soll. Ich verzichte darauf, ihnen auch ein viertes mal zu schreiben, dass ich am 26. Januar sch&#246;n gesund zu Hause vor dem d&#228;nischen Ofen gesessen und zum Beispiel auf youTube witzige Filmchen geguckt und <a href="http://blog.pantoffelpunk.de/tubes/sieh-ihn-erwachsen-werden">gepostet</a> habe. Statt dessen habe ich gek&#252;ndigt.</p>
<p>Im August habe ich fast 900 Briefe per PostIDENT verschickt. Bei diesem Verfahren muss sich der Empf&#228;nger ausweisen und der Absender bekommt eine Best&#228;tigung, dass der oder die Richtige die Sendung erhalten hat &#8211; oder eben auch nicht. In diesem Falle soll nat&#252;rlich auch die Sendung zur&#252;ck gehen. Bei 90 Sendungen habe ich keinen R&#252;ckschein erhalten. Parallel habe ich 7 Einschreiben international mit R&#252;ckschein verschickt &#8211; und bis heute nicht einen (sic!) davon zur&#252;ck erhalten. Die entsprechenden Nachforschungsantr&#228;ge ergaben im ersten Fall f&#252;r die verschollenen Sendungen die vielsagenden Ergebnisse &#8220;nicht erfasst&#8221;, im zweiten Fall, den Einschreiben, habe ich auch nach 5 Wochen noch keine Antwort erhalten. Ach so: eine PostIDENT-Sendung kostete 8,20 â‚¬ pro St&#252;ck.</p>
<p>Bei der Internetdruckerei, die 3-4 Tage Lieferzeit angibt, logge ich mich heute ein, weil ich die Plakate eigentlich Montag erwartet habe und Kiel bereits seit Dienstag zuplakatiert h&#228;tte sein sollen und der Status meines Auftrages ist leider nicht &#8220;versandt&#8221;. Auch nicht &#8220;gedruckt&#8221;. Nicht mal &#8220;im Druck&#8221;. Sondern &#8220;Vorkasse eingegangen&#8221;. Telefonisch ist niemand erreichbar. Auf mails reagieren sie nicht. &#220;ber den DENIC finde ich eine zweite Telefonnummer heraus. Man verspricht, zu recherchieren und mich bis 13:00 zu informieren, wann die Plakate ausgeliefert wurden oder werden. Um 16:00 Uhr bekomme ich den hei&#223; ersehnten Anruf: &#8220;Wir k&#246;nnen die Plakate leider nicht finden.&#8221; Ist klar.</p>
<p>Auf dem Dorf, in dem ich hause, konnte die Telekom als bis dato einziger Telekommunikationsanbieter kein DSL zur Verf&#252;gung stellen. Und da kommt im Juli die V***l und schreit &#8220;Juhu, jetzt kommen wir und wir bringen Euch DSL, unterschreibt flei&#223;ig Vertr&#228;ge!&#8221; Haben viele gemacht. Ich auch, denn ich wusste zwar, dass es kein DSL geben wird, da die V***l die Leitungen der Telekom nutzt, aber die ISDN-Telefon-Flat ist 25,- â‚¬ billiger und so habe ich auch unterschrieben &#8211; ich werde halt weiter DSL via Satellit nutzen. Dachte ich. Seit Montag bin ich jetzt V***l-Kunde und offline. Ich kenne jetzt aber jeden Einzelnen der Hotline pers&#246;nlich und war mit ihnen zwischenzeitlich auf Du &#8211; bis mir der Arsch geplatzt ist: Ich bin am ersten Abend durch die Warteschleifennavigation gecruist und habe nach etwa 20 Minuten die St&#246;rung am Apparat gehabt, der kannte sich aber nicht so gut aus und hat mich an einen Techniker verwiesen, der wurde des Fehlers jedoch nicht gewahr und auf meine Bitte, mich innerhalb der n&#228;chsten 5 Minuten wieder auf die Telekom zu schalten, sagte er &#8220;Das kann ich von hier nicht, da stelle ich Sie mal weiter&#8230;&#8221; Die junge Dame, mit der ich dann telefonierte, musste sich so einiges &#252;ber Ihre technische Unkenntnis anh&#246;ren, bis sie mir sagte, sie w&#228;re ja nur f&#252;r das Vertragswesen zust&#228;ndig, aber sie k&#246;nne mich ja mal in die St&#246;rung durchstellen. Wer erstezt mir eigentlich den Tisch, aus dessen Kante ich ein gro&#223;es St&#252;ck herausgebissen habe?  Am n&#228;chsten Tag kl&#228;rt mich dann skyDSL auf, dass meine Rufnummer eventuell unterdr&#252;ckt wird, dann k&#246;nnte ich mich auch nicht einw&#228;hlen, also wieder in die Warteschleife der V***l, Rufnummernunterdr&#252;ckung rausgenommen (kostet 5,- â‚¬), mit gro&#223;er Freude wie ein Junk auf Turkey, der sich grad den Arm abbindet, einzuw&#228;hlen versucht, aber: immer noch offline. Wieder in die Warteschleife und dann kommt&#8217;s: Die V***l hat mit skyDSL keinen Abrechnungsvertrag, skyDSL ist unter V***l nicht m&#246;glich. &#8220;Nehmen Sie doch eine ISDN-Flatrate. Die gibts gegen Aufpreis auch mit 2 Kan&#228;len.&#8221;</p>
<p>Sterbt. Bitte. Alle. Heute noch.</p>
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		<title>herr, lass brennende kippenstummel regnen &#8211; oder hirn</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 09:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ovit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kalte Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Verbalinjurie]]></category>
		<category><![CDATA[Wer hat DICH denn freigelassen?]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/107/289840251_4d0e8620d2.jpg?v=0" width=450/></p>
<p class="cap">Da steht er nun, Ernst Erwin Huber<sup>[1]</sup> auf dem neuen Balkon seiner neuen 3-Zimmer Wohnung. Seit er endlich diesen neuen Job in der Medienbranche gefunden hat und die SEO-optimierte Affliate-AdLink-AdSense-Werbung auf seinem drittklassigen Weblog l&#228;uft, geht es mit ihm wirklich bergauf. Erst fand er eine Freundin, die er endlich auch mal gar nicht so h&#228;sslich findet und dann geht es auch so schnell, dass beide zusammenziehen. Ernst Erwin kann sein Gl&#252;ck kaum fassen. Jetzt steht er in einem Yuppie-Bezirk, in dem die <a href="http://citronengras.de/ceterum-censeo/">Gentrifizierung</a> schon im vollsten Gange ist, auf seinem neuen Balkon und steckt sich erstmal eine Zigarette an.<br />
Fr&#252;her lebte Ernst Erwin in einem Gro&#223;stadtbezirk, der f&#252;r den Prozess der Verdr&#228;ngung nie interessant sein wird, und rauchte auf dem Balkon eines Plattenbaus und jeder R&#252;lpser hallte durch den verlassenen Hinterhof wider. Diese Ruhe kotzte Ernst Erwin an. Doch jetzt ist alles anders, dachte Ernst Erwin, und freute sich diebisch wie toll belebt das alles am Tag und in der Nacht ist. Und mit ganz viel Gl&#252;ck l&#228;sst ihn die Freundin heute Abend noch ein bisschen fummeln, dachte Ernst Erwin und schnippte seine aufgerauchte Zigarette gen&#252;sslich vom Balkon, um es sich vor seinem neuen Flat-Screen-Fernseher gem&#252;tlich zu machen, den er bei der Media-Markt-Er&#246;ffnung unter Einsatz seiner beiden Ellenbogen ergattern konnte.<br />
So kommt es, dass ich den Kiez von Ernst Erwin durchqueren muss, um die Ecke der Gegend zu gelangen, in der die Gesch&#228;fte alle 3 Monate mit einem neuen Inhaber und im besten Falle mit einer neuen Idee auftauchen und nat&#252;rlich auch immer verschwinden. Die Musik hat sich langsam und allm&#228;hlich beruhigt und ich f&#252;hle, wie ein paar Sinne und Kr&#228;fte den Weg in meinen K&#246;rper zur&#252;ckfinden. Vor mir zwei Frauen, eine davon mit einem Kinderwagen und pl&#246;tzlich ein roter Strich, der vom Himmel Richtung Erde saust und sich genau in den Kinderwagen reinbewegt. Da stehen also nun diese beiden Frauen, schlagen auf den Schlafsack des kleinen im Kinderwagen verweilenden Babys sein, um die brennende Asche schnellstm&#246;glich zu entfernen, das Kind mit einem Riesenschrecken in den Augen und ein Assi, der die Mutter noch ankeift, das sie blo&#223; nicht das Baby aus dem Kinderwagen heben soll, wenn sie diesen schon mit ihrer Zigarette anz&#252;nden muss. Die Information, dass diese Zigarette &#8220;von oben&#8221; kam, quittierte er mit einem mehrfachen Fauchen und Zischen.<br />
Da erf&#252;llte sich das erste mal eine Grundpanik in dieser Stadt, die ich nicht nur zu Sylvester empfinde. Bisher sah ich brennende Zigarettenstummel in meiner Kapuze oder in den Nacken fallen, jedoch noch nie sah ich es in einem Kinderwagen und erst recht nicht so dicht an junger und unversehrter Haut.<br />
Der Blick in den Nachthimmel war sinnlos, denn einer dieser verfickten Ernst Erwins sa&#223; schon lange wieder vor dem Fernseher und spielte an seiner Nudel herum, r&#252;cksichtslos, wie seine Erziehung es ihm beigebracht hat, aber solange er sich eine &#252;berteuerte Wohnung in einem &#8220;trendigen&#8221; Bezirk leisten kann, hat er allen Grund ausschlie&#223;lich an sich selbst zu denken und nicht an die Menschen, die den ganzen Tag auf dem Weg vor seiner Wohnung von links nach rechts gehen. Verklagen auf Verhaften muss man solche Vollpfosten, alles nach $129a, mir egal, aber irgendwie muss man die Idiotie bek&#228;mpfen. Und freier Wohnraum entsteht dann auch.</p>
<p><a href="http://farm1.static.flickr.com/107/289840251_4d0e8620d2.jpg?v=0">Foto:</a> <a href="http://flickr.com/photos/sindre-wimberger/">Sindre-Wimberger</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/">cc</a>)</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_183" class="footnote">Name von der Redaktion ge&#228;ndert</li></ol>]]></description>
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		<title>Nachwuchs</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 20:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap" align="center"><img height="276" alt="hulk" src="http://craplog.de/wp-content/uploads/2007/10/hulk.jpg" width="430" vspace="4" /></p>
<p class="cap">Freuet euch fanatisch und frohlocket frenetisch, fantastische Freunde des Craplog&#8217;schen Rants, statt euch zu wundern: In n&#228;chster Zeit wird n&#228;mlich nicht mehr nur die bereits vertraute und leidlich liebgewonnene Autorenschaft dieses, uns allen Mutterbusen gewordene, Weblog bef&#252;llen, sondern eine ganz neue Generation an Autoren gepflegt klagen, w&#252;ten und ver&#228;ppeln. Empfangt sie warm!</p>
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		<item>
		<title>La Dumm</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 11:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ovit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Audiovisuelle Machwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Hochkultur "Trash"]]></category>
		<category><![CDATA[Sie nennen es Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wer bitte konsumiert sowas?]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>und 1 und 2 und 3 und 4 und f&#252;nfzich</p>
<p class="cap">nach dem megahit &#8216;54, &#8216;74, &#8216;90, 2006, dem bald-megaknaller &#8216;72, &#8216;80, &#8216;96, 2008 und dem zukunfts-megaseller &#8216;54, &#8216;74, &#8216;90, 2010 (mit diesen zahlen kann man auch beim lotto 9 aus 2010 gewinnen) sind sie jetzt also wieder da: die sportfreunde stiller und ihre neu verdummungsplatte &#8220;La Dumm&#8221;.</p>
<p>endlich kommt zusammen was zusammengeh&#246;rt, der fu&#223;ball-fan (kurz: prolet) und der moderne indie-m&#246;chtegern-musikliebhaber (kurz: idiot) haben eine platte, auf die sie sich alle einigen k&#246;nnen. nach dem megahype aus dem jahre 2006, die sportfreunde schulter an schulter mit den stars der fu&#223;ball-wm, haben sie wieder eine neue &#8220;regul&#228;re&#8221; platte drau&#223;en, die sich wieder am alltagseinerlei und der gef&#252;hlsduselei der sportfreunde bedient. da werden die gedanken und gef&#252;hle des kleinen mannes (prolet und idiot) besungen und bejubelt, die platte kommt unverkrampft und unverkopft daher, damit auch der prolet versteht, was da besungen wird, mit dem charme des indie, damit auch der idiot bei der stange bleibt und alles ist so herrlich direkt, dass einem noch vor dem h&#246;ren des ersten liedes die immanente dummheit der lieder frontal in die fresse springt.</p>
<p>das ist wirklich eine tolle karriere dieser sportfreunde, die mal 1995 mit ihrem ersten lied &#8220;wellenreiten&#8221;, dass viele jahre sp&#228;ter erst ver&#246;ffentlicht wurde und die als die inoffiziellen nachfolger von tocotronic gehandelt wurden, da hingelegt haben. stadionrock f&#252;r gro&#223; und klein. musik, auf die sich das einfache volk einigen kann: lieber bisschen mehr mitschunkeln als mitdenken, die plattenverk&#228;ufe werden die masse der zielgruppe verdeutlichen: La Dumm.</p>
<p>bis dahin singe ich hier flei&#223;ig weiter (diese zeilen kann ich mir schon sehr gut merken)<br />
und 1<br />
und 1 und 2<br />
und 1 und 2 und 3<br />
und 1 und 2 und 3 und 4 und 5</p>
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		<title>Das Unangepasste Verhalten Gro&#223;st&#228;dtischer Studenten Zu Sto&#223;zeiten</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 01:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ovit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kalte Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, die entgeistert]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">Wenn mir eins bei der Bewegung in der &#214;ffentlichkeit wichtig ist, dann ist es R&#252;cksichtnahme auf Mitmenschen, und zwar in der Form, dass man einfach nur ungern anderen im Weg steht, sie behindert, sie aufh&#228;lt, sie anrempelt, ihre Wege kreuzt usw. Jeder steuert seinen Beitrag zum Erhalt der sozialen Ordnung bei. Verh&#228;lt sich jeder der Situation angemessen, gibt es kaum Konfliktpotential und erst recht keinen anhaltenden Hass.<br />
Die Pause zwischen Vorlesungen ist kurz und sie findet f&#252;r alle Studenten gleichzeitig statt. Um die Mittagszeit herum scheint auch ideale Studentenzeit zu sein. Entweder befindet man sich zwischen den Veranstaltungen und man g&#246;nnt sich ein &#8220;gutes&#8221; Fr&#252;hst&#252;ck zu niedrigen Preisen. Jedenfalls ist dieser Zustand ein Ausnahmezustand. &#220;berall sind Menschen die in Richtung Kartenaufladeger&#228;t str&#246;men oder gleich in Richtung Essen oder sich mit einem Essen ausgestattet auf den Hinterhof setzen.<br />
Der Eingang zu dieser Mensa ist schmal. Die Schwingt&#252;ren sind nicht ausladend (auch nicht einladend) und ein Strom Menschen zw&#228;ngt sich rein, der Andere raus. Kein Grund aber, sich in diesem Bereich nicht auch ein bisschen Zeit f&#252;r ein kleines Pl&#228;uschen zu nehmen. Auch wenn st&#228;ndig Leute auf einen auflaufen, trifft man regelm&#228;&#223;ig kleiner 2er und 3er Gr&#252;ppchen an, die es sich im Eingangsbereich gem&#252;tlich machen. Sich unterhaltende Studenten verbrauchen scheinbar zu viel Aufmerksamkeit f&#252;r ihre hochgestochenen Mensadiskussionen, dass ihnen ihre eigene &#252;berfl&#252;ssige Existenz und ihre unfassbare Deplatziertheit kaum noch auff&#228;llt. Stau hin oder her: das Thema wird jetzt noch beendet!, so zischt es wohl durch ihre K&#246;pfe. Zu gerne w&#252;rde ich den Ellbogen ausfahren, aber damit w&#252;rde ich vor allem den Menschen st&#246;ren, der sich mit seinem Essen in der Hand auf der anderen Seite versucht durchzuquetschen.<br />
Gleiches Desaster am Kartenaufladeger&#228;t. Seine Bedienung wird mit einem Zettel erkl&#228;rt: &#8220;Erst Geld reinstecken, dann Karte vor das Ger&#228;t halten.&#8221; Puh! Das ist f&#252;r einen gro&#223;st&#228;dtischen Studenten harter Tobak. Wurde doch gerade sehr viel Energie f&#252;r das im Weg rumstehen verplempert und jetzt auch noch Geld in einen Automaten stecken und irgendwie so eine Karte aufladen. Da wird also Karte rangehalten und das Geld reingesteckt in allen m&#246;glichen Abfolgen nur nie in der dort gro&#223; angegebenen. Die Schlangen an der Essensausgabe werden merklich l&#228;nger und man steht hinter Menschen, die noch 10 Euro auf ihrer Karte haben und schon wieder v&#246;llig &#252;berfordert sind und scheinbar dringend mehr Geld auf der Karte ben&#246;tigen. Man m&#252;sste sich den Hinterkopf schnappen, diesen heftig gegen die Bedienungsanleitung bef&#246;rdern und darauf hoffen, dass es irgendeine Wirkung hervorruft. Kleine Gruppen sah ich vor diesem Ger&#228;t stehen und r&#228;tseln, und zwar nicht nur zum Semesteranfang, sondern auch mittendrin und fast am Ende.<br />
So viel zum Thema &#8220;unsere zuk&#252;nftigen Bildungselite&#8221;. Wie sollen diese Menschen komplexe gesellschaftlich relevante Vorg&#228;nge steuern, wenn sie ihr eigenes Handeln nicht steuern k&#246;nnen, einfachste Dinge des Zusammenlebens und der Maschinen nicht beherrschen, ja, manchmal frag ich mich, wie die Mensa nur so viel Dummheit auf einmal anziehen kann. Irgendwo steht da wohl ein Idiotiemagnet rum. Tag f&#252;r Tag und Woche f&#252;r Woche.</p>
<p>P.S. die Frau, die am Imbissschalter neben diesem Ger&#228;t steht, ruft immer, wenn jemand mal wieder versagt &#8220;Erst das Geld, dann die Karte&#8221; r&#252;ber. Dieser Satz wird ihr am Ende der Schicht mit Sicherheit zum Hals raush&#228;ngen. Und diese Frau arbeitet jeden Tag an diesem Schalter. Dieser Frau widme ich diesen Eintrag. Denn diese Frau bekommt jeden Tag die volle H&#228;rte der Idiotie zu sp&#252;ren. Diese Frau tut mir leid.</p>
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		<title>Das neue Wir-Gef&#252;hl</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 18:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ovit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kalte Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">Endlich ist es da! Die einen Theoretiker w&#252;rden behaupten, dass das Internet den Menschen noch mehr aus seinen allt&#228;glichen Strukturen herausrei&#223;t, dass das Internet die Kommunikation zwischen Menschen noch mehr anonymisiert und er damit nur noch egozentrischer wird.<br />
Doch neuerdings gibt es wohl eine neue Form der Solidarit&#228;t. Die Spreeblicker behaupten, dass <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/mitarbeiter/lobo.html">Sascha Lobo</a>  <a href="http://www.spreeblick.com/2007/02/09/sascha-lobo-war-im-fernsehen-und-ich-habe-ihn-gesehen/">&#8220;als Vertreter von <em>uns</em>&#8220;</a> in einer Talkshow aufgetreten ist, oder in diesem Blog hier wird behauptet, dass <em>wir</em> <a href="http://craplog.de/rocken/">&#8220;gerade eh einen kollektiven Gedankenstau&#8221;</a> haben.<br />
Und ich denke mir ganz in einem weiteren Spreeblicksinne: <a href="http://www.spreeblick.com/2005/05/07/ihr-nicht-ich/"><strong>Ihr, nicht ich!</strong></a><br />
Habe ich Sascha Lobo zu meinem Vertreter ernannt oder jemals von einem Gedankenstau gesprochen? Bevor man mich irgendwo mit einbezieht und dieses neue &#8220;Wir&#8221; strapaziert, m&#246;ge man mich bitte vorher fragen, oder dieses &#8220;Wir&#8221; einschr&#228;nken, oder doch ganz einfach lieber immer erstmal sch&#246;n von sich selbst ausgehen. Dann haben solche Aussagen auch einen entsprechenden Wahrheitsgehalt. </p>
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		<title>Vorstellungsumtrunk bei Familie Z.</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 13:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silent-diva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="cap">Beim heutigen rituellen Ausmisten einer meiner sogenannten &#8220;Tabu-Schubladen&#8221; fand ich eine interessante Aufzeichnung aus dem Jahre 2002. Anscheinend &#8211; nein, ich erinnere mich sogar! &#8211; war ich zu dieser Zeit fest entschlossen, ein Buch &#252;ber die Komik des Aussiedlertums zu schreiben. Mit gr&#246;&#223;tem Ems sammelte ich Anekdoten, Erinnerungen und Zitate aus dem Schatz meiner jugendlichen Erfahrung. Ich verwarf die Idee irgendwann, wohl weil der Schmock des Lebens mich &#252;berrannt hatte und weil ich erfuhr, dass auch &#8220;Der Junge mit der Gitarre&#8221; vor hatte, ein Buch zu schreiben, diese arme Wurst, hinter die ich mich stellte, denn er hatte schon ein Album draussen und ich nicht. Jedenfalls fiel mir heute ein loses Blatt zwischen die Finger, auf dem ich gelistet hatte, was ich unbedingt nicht vergessen darf, wenn ich meinen Hauptcharakter, namentlich Familie Z., benannt nach einer polnischen Suppe aus Roggen und groben Kartoffeln, zum ersten Mal auftreten lasse. Zu arg ist, was ich dort las &#8211; zumal es sich um nichts als die Wahrheit handelt. Nun werde ich, Stichpunkt f&#252;r Stichpunkt abarbeitend, jene Familie aus meinen liebsten Erinnerungen zum neuen Leben erwecken.</p>
<p>Familie Z. lernte meine Familie auf einer Tupperware-Party kennen. Es hatte sich herumgesprochen, dass eine polnische Hausfrau alle benachbarten polnischen Hausfrauen in ihre Wohnung zum Kennenlernen lud. Froh, dass jemand einen ersten Schritt unternahm, die Nation in fremdem Land zu vereinen, zog meine Mutter los, die gro&#223;z&#252;gige Gastgeberin kennen zu lernen. &#8220;Gutt&#228;n Tack!&#8221; &#8211; so wurde Mama in Empfang genommen, begleitet von einem Duft nach &#246;ffentlicher Toilette, dem sogleich die Erkl&#228;rung folgte: &#8220;Wier habb&#228;n Probl&#228;mme miet Kanalisazionn.&#8221; Meine Mutter brachte von ihrem Treffen mit der hardcore-blondierten, grinseb&#228;rigen und auch sonst sehr herbz&#252;gigen Frau Z. einen OTTO-Katalog mit und erz&#228;hlte uns, wie sie gezwungen worden war, sich im Beisein von Frau Z. telefonisch einen Ganzk&#246;rper-Overall mit Goldpailetten zu bestellen. Der Grund daf&#252;r war herzzerreissender Natur: Frau Z. besa&#223; auch so einen und f&#228;nde es bockstark, wenn meiner Mutter die textilen Freuden nicht entgingen.</p>
<p>Recht bald lernte ich den f&#252;r mich relevanten Teil der Familie Z. kennen: die geistesschwache A. (ein Jahr &#228;lter als ich) und ihre &#252;berm&#228;&#223;ig kecke Schwester E. (ein Jahr j&#252;nger als ich). Getroffen habe ich mich immer nur mit einer der beiden, da es sonst Krawall gegeben h&#228;tte. Mit E. verband mich Albernheit und Kreativit&#228;t, w&#228;hrend mit A. nicht viel zu machen war. Waren wir bei mir, wollte A. immer nur &#8220;Spiel des Wissens&#8221; spielen, was sie folgenderma&#223;en kundgab: &#8220;&#196;&#228;&#228;h de Wiss&#228;..!&#8221; &#8211; &#8220;Ich will &#228; wir de Wissens spieeeeeeeeeel&#246;&#246;&#246;&#246;n!&#8221; &#8211; das Spiel, wie man sich unschwer denken kann, hatte nicht die Chance, gem&#228;&#223; der Regeln stattzfinden, und so beschrenkten wir uns daraf, Planeten zu sortieren. Bei uns zuhause ging es aber allgemein nicht wirklich lustig zu. Ein Abenteuer war es dagegen, Familie Z. in ihrem Kabuff zu besuchen. Frau Z. hatte einen griechischen Fruchtbarkeitsgott mit einem St&#228;nder bis zur Decke auf dem Fernsehapparat stationiert, an dem sie bestimmt viel Freude hatte, w&#228;hrend sie im Blumensessel sitzend die Asche ihrer selbstgedrehten Zigarette in den &#252;berdimensionalen goldenen Fliegen-Aschenb&#228;cher br&#246;ckeln lie&#223;. Und sah sie nach oben, wurde ihr die Exklusivit&#228;t ihres neuen Lebens umso mehr bewusst &#8211; dort baumelte und bimmelte n&#228;mlich ein Christallkronleuchter, wie ihn sich vor hunderttausend Jahren nur K&#246;nige leisten konnten. Und apropos Royal, in der Vitrine winkte ihr eine aufgedonnerte Barbie-Puppe zu. Eine von diesen, die 50 Mark gekostet haben. Mit ausladendem Kleid aus T&#252;ll und einer Frisur wie das Dreiwettertaft-Model.</p>
<p>Auch im Schlafzimmer ging es christlich und unchristlich zugleich zu. Frau Z. hatte &#8211; um ihren Lebensstandard dramatisch zu erh&#246;hen, im OTTO-Katalog auch das wei&#223;e Puffbett mit eingebautem Radio und passendem Himmelbettgeschmeide bestellt. Ein drapierter Traum aus Rosa, auf der man bestimmt prima &#8220;Schiffbruch auf Kaffeefahrt&#8221; spielen konnte. In den Schubladen lagen meist benutzte Kondome, vorn zusammengeknotet. &#220;ber dem Bett hing ein riesengro&#223;es Bild, das Jesus bei einer seiner Aktionen zeigte. Herr Z. war n&#228;mlich Hobbymaler. Er malte eigentlich alles. Am liebsten seine Frau. Diese starrte den Betrachter im engen Flur von einem garstigen Gem&#228;lde an, an das sie in Ritterr&#252;stung gebannt worden war. Herr Z. &#252;brigens trug einen f&#246;nhaubenm&#228;&#223;igen Afro und lief st&#228;ndig furzend hin und her, wie es sich f&#252;r einen Artisten seines Standes geh&#246;rt. In der Tat &#252;bertraf sein Einfallsreichtum jede normalbegabte Vorstellung. Als E. und A. eines Tages die Tatsache beknatschten, keinen Tesafilm im Hause zu haben, um ihre Ponyposter aufzuh&#228;ngen, griff Herr Z. einfach zu Hammer und N&#228;geln.</p>
<p>Als die Wohnung aufgrund der unerwarteten Belastungen zusammenzufallen begann, gewann Familie Z. im Lotto eine h&#252;bsche Summe und kaufte sich im benachbarten Kaff ein richtiges Haus. Dieses war so &#8220;richtig&#8221; nicht, denn es war eines dieser H&#228;user, die gebaut wurden f&#252;r Menschen, die mir bis zum Nabel reichen. Null problemo!, dachte sich der Hobbyhandwerker Herr Z. und riss einfach die Decke raus. Betrat man nun das neue Haus zum ersten Mal, w&#228;hnte man sich in einem Spuk von ungeheurem Ausma&#223;. Jede Beschreibung des Gesamteindrucks erscheint mir an dieser Stelle euphemistisch. Es war eine misslungene, ekelerregende, &#196;sthetik negierende, magenverdrehende, Mensch, Sittich und Hamster verschreckende Mischung aus Hundertwasser, Munsters-Haus und &#8220;Eine schrecklich nette Familie&#8221;. Doch irgendwo hat man gedacht: joa, passt scho, wenn man den neusten Spr&#246;&#223;ling der Familie Z. auf dem Teppich sitzen sah, mit der Hand im Maul des ebenfalls neuen K&#246;ters. A. war inzwischen schwanger und erwartete ihren Auswurf mit nahender Mutterliebe, w&#228;hrend E. sich den Bauchnabel, die Nase und die Augenbraue piercen lie&#223;. Hing nunmehr nur noch mit E. ab und wir schn&#252;ffelten in ihrem seltsamen Zimmer, das nichts als schmuddeligen Teenagersex-Flair verstrahlte, Himbeerduft&#246;l. Da kam sie auf die Idee, mir Homevideos zu zeigen. Ich musste gehen, nachdem sie mir die Stelle zeigte, an der sie am offenen Sarg ihres &#252;berfahrenen Onkels hockt und dessen Hand immer hebt und runterpatschen l&#228;sst. Es ist eine der letzten Episoden, an die ich mich erinnern kann, wenn nicht gar DIE letzte.</p>
<p>Hier liegt noch einiges im Argen, und noch sind so einige Stichpunkte offen. Vielleicht wird ja doch irgendwann ein Buch draus. Denn die tats&#228;chliche Existenz dieser Familie macht mich einfach.. &#252;bergl&#252;cklich.</p>
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		<title>Krisenexperiment Deutschland</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 15:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silent-diva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img id="image27" src="http://craplog.de/wp-content/uploads/2007/01/schlandhaus.jpg" alt="schlandhaus" /></p>
<p class="cap">Wir Migranten.. wir wissen nicht, wohin mit unseren verformten K&#246;rpern und ausged&#252;nnten Seelen, und haben schrullige Identit&#228;ten n&#246;tig die uns und Andere davon ablenken, dass wir auf anderen Wellen surfen als die Bewohner des Landes, das uns geschluckt hat. Ich f&#252;hle mich nicht als Deutsche, nicht als Polin, nicht als Kosmonautin, und ich glaube dass es ein Irrtum ist, anzunehmen, zumindest wenn man nach Identit&#228;t fragt, dass Integration irgendetwas damit zu tun hat, es sich in einer Schnittmenge zwischen den Kulturen gem&#252;tlich zu machen, etwas Altes zu behalten, etwas Neues zu assimilieren und sich daraus ein S&#252;ppchen zu kochen. Von mir selbst wei&#223; ich zu berichten, dass ich mich schon immer in einem Konflikt mit „Deutschland“ befand, dies jedoch nicht zur Folge hatte, dass ich verst&#228;rkt Kontakt zu meinen Landsleuten suchte. Ich glaube dass es &#252;ber die mehr oder weniger einverleibte nationale Identit&#228;t hinaus, die man aus der Heimat mitbringt, so etwas wie eine Migranten-Identit&#228;t gibt, die viel st&#228;rkeren Einfluss auf das So-und-nicht-anders-f&#252;hlen hat als irgendwelche nationalen Spezialit&#228;ten. Das erkl&#228;rt auch, dass diese kollektive Migranten-Identit&#228;t dazu f&#252;hrt, dass Menschen sehr verschiedener kultureller Backgrounds – geeint durch die gemeinsame Migrationserfahrung &#8211; sich ausgezeichnet verstehen. Eine Freudseeligkeit, die selten anzutreffen ist in der Kombination Ausl&#228;nder + Kartoffel. Wie komme ich auf all das? Ich m&#246;chte zum Thema Krisenexperiment hinf&#252;hren, und f&#252;r diejenigen, die Soziologie f&#252;r eine lauschige Variante der Hausfrauen-Psychologie halten und therefore keine Ahnung haben, soll hier eine Definition des Wortes Krisenexperiment vorangestellt werden: Ein Krisenexperiment ist ein Verfahren das pr&#252;fen will, wo Normen bestehen und wie ihre Brechung die sozialen Akteure zu triezen vermag. Hierzu begibt man sich in die unter allen anderen Umst&#228;nden kompromittierende Rolle des St&#246;renfrieds und verh&#228;lt sich in bestimmten Situationen der Situation nicht angemessen, z.B. siezt man seine Eltern, duzt seine Professoren (nicht zu empfehlen) oder bedient sich an der Trinkflasche des fremden Gegen&#252;bers in der Mensa. &#220;ber die Reaktionen bringt man dann in Erfahrung, wie stark oder flexibel soziale Regeln in einer Gesellschaft verankert sind. Soweit, so Augen verdrehen machend. Deutschland war f&#252;r mich schon immer ein riesiges Krisenexperiment, ohne dass ich mir meiner Forscherrolle je bewusst war. Nun beginne ich zu begreifen. Ein Beispiel, das f&#252;r das Krisenexperiment immer gerne herangezogen wird, ist das von der Gru&#223;formel „Wie geht’s?“ – laut Auskunft des Didaktikers w&#252;rde man gro&#223;e Irritationen ausl&#246;sen, wenn man diese Frage ehrlich beantworten w&#252;rde, z.B. wie: „Ach, frag lieber nicht. Mein Sohn hat sich die Z&#228;hne ausgeschlagen und Fiffy wird morgen eingeschl&#228;fert&#8230;“ Angeblich, hei&#223;t es, d&#252;rfe man in dieser Situation mit „&#196;&#228;&#228;hs..“ und „&#214;&#246;&#246;hms&#8230;“ rechnen. Die einzig legitime Antwort sei: „Danke, gut.“ WIE BITTE&#8230;!? Als ich dieses erfuhr, wurde mir schlagartig klar, warum so viele Menschen mich komisch finden!!!! Ich habe auf die Frage „Wie geht’s?“ n&#228;mlich bisher immer mit der Wahrheit oder mit soviel Wahrheit wie ich f&#252;r vertretbar hielt, geantwortet. Im &#220;brigen bin ich nicht die Einzige, die das alles nicht ganz verstanden hat. Mein Vater antwortete auf die Frage einmal mit „Geht so.“, worauf es entsetzt hie&#223;: „WAS IST DENN PASSIERT!?!??“ – es f&#252;hrte zu viel Gel&#228;chter im Kreise der Familie und zu den ersten Ahnungen, dass in Deutschland alles bis zur Unmenschlichkeit verfloskelt ist. Mit alledem sei nur angedeutet, dass ich mich h&#228;ufig in einer Situation wiedergefunden habe, die mich seltsam agieren lie&#223; weil ich anders dachte als die da, allerdings m&#246;chte ich nicht unerw&#228;hnt lassen, dass mir fast noch h&#228;ufiger Situationen unterkommen, in denen nicht ich der Freak des Ansto&#223;es bin, sondern Andere die des meinen! S. wird es mir wieder einmal dankend best&#228;tigen: wir haben allzu oft das Gef&#252;hl, dass Andere ihre Spielchen mit uns treiben, wenn ihr Verhalten uns mal wieder nicht in den Kopf will und nun wissen wir es: sie treiben bestimmt Krisenexperimente. Zum Beispiel heute wieder. Ich betrete den etwas vollen PC-Saal und stelle mich an, auf einen frei werdenden Platz wartend. Pl&#246;tzlich sehe ich, wie drei Tussis mich und den Rest der Schlange austricksen wollen, indem sie umherwuseln und dann wie von der Tarantel gestochen die freien Pl&#228;tze ansteuern, sich sehr wohl dar&#252;ber im Klaren, dass sie sich hinten anstellen m&#252;ssten und die Fresse zu halten h&#228;tten. HALLO!?? DAS IST HIER NICHT REISE NACH JERUSALEM!!?? Traurig aber wahr: in den meisten solcher F&#228;lle handelt es sich um pure Dummheit und keine Krisenexperimente. Ich w&#252;sste ja auch gern, was in den Leuten vorgeht, die sich in einem zur Stille gemahnendem Saal niederlassen, und dann ihr Handy klingelt, und dann fangen sie an zu quatschen, richtig laut und ungeniert, ohne irgendwas zu merken. Wie weit kann man’s treiben? Schlimm genug sind ja auch die Fotzen, die sich gemeinsam im PC-Saal niederlassen und dann ihren &#252;blichen Kaffeetratsch abhalten nicht einen Gedanken an die fiesen Blicke verschwendend, die sie von den Stillesuchenden und Lernenden ernten. Beleidigt wird mit dem gefiederten Popo gewackelt, wenn einer mal was sagt wie: „Fresse.“ – naja.</p>
<p class="MsoNormal">Mal ein anderes Thema, schon l&#228;ngst f&#228;llig geworden: wir haben eine neue Putzfrau (im „privaten“ Studentenwohnheim). Besser gesagt: die Alte ist raus. Treue Leser werden sich gewiss an meine Erfahrungen mit der rot geschminkten H&#252;hnerfrisur-Trulla erinnern, ich berichtete ausf&#252;hrlich und in O-T&#246;nen. Wie erfuhr ich von meinem menschlichen Verlust? Ich wollte beim Vermieter ein P&#228;ckchen abholen, als mir seine Haush&#228;lterin aus dem Fenster einen Batzen unverst&#228;ndlichen Zeugs zuwarf. Dann stieg sie hinab zu meiner tropfregennassen Erscheinung (M&#228;rchenfans denken an die Prinzessin auf der Erbse und sie haben Recht, genau so will ich gesehen werden), informierte mich &#252;ber den gar schrecklichen Zustand meines Zimmers (sie h&#228;tte mal „reingeschaut“) und den Fortgang von der putzenden Frau. Angeblich h&#228;tte sie den ganzen Putztag („DIENSTAG IST PUTZTAG! BITTE SORGEN SIE F&#220;R UNGEHINDERTES ARBEITEN!“) nur in irgendwelchen leeren und halbleeren Zimmern gesessen und getratscht, nicht richtig geputzt, nie irgendwas zu ende gemacht. Fand ich jetzt nicht v&#246;llig meinem Eindruck widersprechend, ich wei&#223; noch, wie sie bei mir die Fenster putzte, die hernach um einiges dreckiger aussahen als zuvor&#8230;). Jedenfalls kam die Haush&#228;lterin dann auf den Trockner zu sprechen, der unten bei uns steht und von allen Hausbewohnern genutzt wird. Sie lie&#223; sich dar&#252;ber aus, dass der Trockner nie richtig trocknen w&#252;rde, was ja auch kein Wunder sei, wenn anscheinend alle zu DUMM seien, um den Kanister zu leeren und das Sieb zu reinigen. Diese verdummende Verallgemeinerung der augenscheinlich um mindestens 100 IQ-Punkte reicheren Mithausbewohner lie&#223; ich mir nicht bieten und wies die Frau darauf hin, dass ein Trockner in den meisten Haushalten immer noch nicht Gang und G&#228;be sei und deshalb viele ganz einfach nicht w&#252;ssten, wie man einen Trockner bedient, die denken eben, W&#228;sche rein, Ding an, W&#228;sche raus, und das k&#246;nne man ihnen schlecht zum Vorwurf machen, ich w&#252;rde – nett wie ich bin – einen Zettel mit kurzer Gebrauchsanweisung anbringen. Darauf die Haush&#228;lterin: „Joh dann s&#228;je Se’s doch mol werrer!! isch sag blous PISA-Studie!! Ne?? isch will joh nedd b&#246;se sein, awwer die Kinner verdabbische in Deitschland!!“  &#8211; BRUAHAHAHA.</p>
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		<title>Burtal</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Dec 2006 03:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das ernst gemeint?]]></category>
		<category><![CDATA[Sie nennen es Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a title="chalkart3, by revraikes" href="http://flickr.com/photos/revraikes/262077510/"><img height="240" hspace="8" src="http://farm1.static.flickr.com/92/262077510_826687e58a_m.jpg" width="180" align="right" vspace="5" border="0" /></a> </p>
<p class="cap">H&#246;rt man <strong>deutschen Hip Hop</strong>, lauscht man einer eigent&#252;mliche Form von energetischer Eloquenz und extremer Eleganz. Wilde Poesie mit mannhafter Pose vermengt, vermochten im letzten Jahrzehnt (und ja auch in diesem) eine ganze Jugendbewegung zu pr&#228;gen. Ein Stil, eine Lebensauffassung gar, verbreitete sich, sprang &#252;ber von Vorstadt zu Vorstadt, gewann immer mehr an Substanz und vermochte es, W&#252;rdentr&#228;ger wie Sido und andere <a href="http://www.faz.net/s/RubE219BC35AB30426197C224F193F54B1B/Doc~E29BDC9DB8D244332AAA0DB26AB68D8EE~ATpl~Ecommon~Scontent.html">in die Feuilletons</a> der Burgeoisie zu hieven. Die wurden in solchen Haushalten gelesen, deren Nachwuchs, oben im Jugendzimmer unter dem Dach, den Hip Hop schon l&#228;ngst verinnerlicht hatte. Und wenn man heute durch Zufall auf ein offenes <a href="http://www.rap-battle.de/">Weblog</a> trifft, in dem das gewaltlose, das verbale Kr&#228;ftemessen zelebriert wird, wenn man die komplexen Syntaxen und Metren, die stilvollendeten Reime erblickt, dann geht einem das Herz &#252;ber und man vermeint, den ersten Regungen eines neuen H&#246;lderlin beizuwohnen:</p>
<blockquote>
<p>ich sp&#252;rh den frosch in meinen <strong>halz</strong> mein <strong><em>herz</em> l&#228;sst</strong> sich nicht <strong>&#246;ffnen</strong> /<br />
mein <strong>schwanz</strong> is lang wie vom <strong><em>pferd</em></strong> und er <strong>presst</strong> mich in die <strong>h&#246;he</strong> /<br />
der grund meines lebens ist leiden und denn sinn des <strong>leben zu finden</strong> /<br />
wer sich mir in den weg stellt den werd ich ess <strong>geben von hinten</strong>/</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>egal ich k&#228;mpf <strong>weiter</strong> mit <strong>hass</strong>, ich glaub ich <strong>werder</strong> nicht <strong>normal</strong> /<br />
beim battel werden deine <strong>kleider</strong> ganz nass, und ich <strong>werde</strong> dann <strong>burtal</strong>/<br />
ihr wisst nicht was f&#252;r eine dreprission mich dann <strong>nachts anf&#228;llt</strong> /<br />
es ist nicht normal wie wenn von deinem <strong>unterleib</strong>, dein <strong>schwanz abf&#228;llt</strong>/</p>
</blockquote>
<p>BloodyP: <em><a href="http://www.rap-battle.de/?p=8922">Schmerz</a></em></p>
<p class="small">[<a href="http://flickr.com/photos/revraikes/262077510/">Bild</a>: <a href="http://flickr.com/photos/revraikes/">revraikes</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">cc</a>)]</p>
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		<title>Hngh! Argh! Grrrmpf!</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Nov 2006 00:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="TEXT-ALIGN: center" align="center"><img height="243" alt="anger" hspace="5" src="http://craplog.de/wp-content/uploads/2006/11/anger.jpg" width="389" vspace="3" /><br />
<a href="http://flickr.com/photos/76878373@N00/168473772/">Bild</a>: <a href="http://flickr.com/photos/76878373@N00/">C19422189</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">cc</a>)</div>
<p>Verdammter Mist, nichts klappt mit diesem Wordpress-Theme! Ich dreh nochmal durch!</p>
<p>Nicht klappen tut:</p>
<ul>
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<li>vergessen, was noch</li>
</ul>
<p>Am besten, ich versuch&#8217;s heute nicht mehr weiter, sonst krieg ich noch &#8216;nen Herzkasper.</p>
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