Autorenarchiv

Brüste von nackten Frauen

Frank, 26. September 2010

ffffffffffffffffuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuAn sich sind Brüste von nackten Frauen eine gute Sache. Aber ich will so etwas nicht auf Webseiten sehen, bei denen ich Sitcom-Folgen oder so ähnlichen Schmu herunterladen will. Vor allem, wenn sie ihre schändliche Sexpopup-Existenz an allen Werbeblockern vorbei ausagieren können und ich mir nichtmal die zentrale Download-Seite von einer bestimmten Serie bookmarken kann, weil man mich beim Klick darauf immer wieder auf die Startseite zurückwirft, wo ich mir dann schon wieder diese bekackte Pornoscheiße angucken muss. Ich verstehe ja, dass sich so ein umfangreiches Rapidshare-Dateiarchiv auch irgendwo finanzieren muss, aber es nervt einfach, und das wird man ja wohl auch nochmal sagen dürfen.

Country Roads, Take’em Home

Frank, 12. Juli 2010

Negativ: Etwa 25 Jugendliche aus Bayern, die wohl im nahegelegenen Youth Hostel unterkommen, gammeln derzeit auf dem Mittelstreifen in unserer Straße herum, warum auch immer, trinken Bier und nerven durch lautes Gerede (belanglos), Gerappe (schlecht) und Gesinge (Country Roads). Lagerfeuerromantik ohne Lagerfeuer und Romantik, zaghafte Selbstbestätigungsversuche von Dörflern in der großen Stadt, Rebellentum auf der Konfirmandenfreizeit. Aber eben auch Ruhestörung.

Positiv: Die Heranwachsenden haben sich auf einem Stück Wiese versammelt, das ansonsten ausschließlich von Hunden frequentiert wird. Sei es die Dunkelheit, sei es der steigende Alkoholpegel – der Spackojugend fällt nicht auf, dass sie seit einer Stunde Haufen um Haufen aus Hundeexkrement platttritt bzw. -sitzt. Das Leben besitzt einen Sinn für Gerechtigkeit.

Es ist einfach Rockmusik

Frank, 28. Mai 2010

Rockmusik von Hurra-Patriotismus-Wiedergängern, die sich WM-mäßig dem Millionenmarkt hirnloser Wir-sind-wieder-wer-Schwachmaten mit Riff-starkem Patridiotenpathos anbiedern und dabei irgendwo zwischen Wolle Petry für Arme (optisch) und Scorpions für noch Ärmere (musikalisch) changieren, aber immer noch Rockmusik irgendwo, ja.

[via Peer per Mail]

Offener Brief an die Frau hinter mir in der Kassenschlange

Frank, 2. Mai 2010

kasse

Du blöde Kuh,

ich kann dir versichern, dass du auch drankommst. Es geht nicht schneller dadurch, dass du näher an die Kassiererin heranrückst – dazwischen stehen immer noch ich und zwei andere Kunden. Dass du mir so sehr auf die Pelle rückst, dass wir permanenten Körperkontakt haben, würde ich ja vielleicht noch gutheißen, wenn du eine attraktive Mittzwanzigerin wärst, jedoch bist du eine 50-jährige blöde Kuh mit strengem Körpergeruch.

Weißt du, du blöde Kuh, andere Leute haben zumindest noch einen Einkaufswagen, den sie mir in den Rücken rammen, du jedoch trägst deine Flasche Korn und dein Toastbrot in der Hand, wie Trophäen auf Brusthöhe an den schwabbeligen Körper gepresst. Ein bisschen Abstand ist also wirklich möglich und entspräche zudem den impliziten Normen unserer Gesellschaft. Du blöde Kuh aber betaschst mich, die ganze Zeit, obwohl du beim Vorrücken der gesamten Schlange einfach mal stehenbleiben könntest, während ich mich einen halben Meter nach vorn bewege. Das tust du aber nicht, stattdessen scheinst du dich immer ein paar Zentimeter mehr nach vorne zu bewegen als ich, und das finde ich ungehörig. Das Toastbrot verwelkt übrigens gerade, weil es die Aussicht nicht erträgt, von dir verspeist zu werden.

Wie du siehst, trage ich einen Rucksack. Wenn du so nahe hinter mir stehst, kann ich den Rucksack nicht abnehmen, ohne ihn dir ins Gesicht zu ballern. Leider muss ich ihn abnehmen, um an meinen Geldbeutel zu kommen. Wenn du also jetzt, in diesem Moment, die Gefahr für dein morsches Restgebiss minimieren willst, nimmst du Abstand. Und zwar 100 Meter, mindestens!

Dein Frank

 

Bild: evilregime (cc)

Löschen, Sperren, whatever

Frank, 1. Mai 2010

Wie schmal der Grat zwischen dem heiligen Zorn über Kinderpornographie und der Begeisterung für Nachwuchstalente in der Unterhaltungsindustrie ist, zeigt dieses Video. Zitat aus den Kommentaren: „These girls are amazing! I love watching this over and over again!“ Kann man ja mal zum Anlass nehmen, den leider komplett versifften Begriff der Moral ein wenig zu entstauben (nachdem man die Kotze weggewischt hat). Shamulations! [via reddit]

Liebe iPadophile,

Frank, 5. April 2010

ipad-jobseigentlich gibt es doch keinen Grund, so blöde herumzulavieren. Statt des hie wie da eingestellten Fotos mit “Kuckt mal, wie hübsch meine Website auf dem iPad aussieht”-Untertitelung geht doch an sich auch “Kuckt mal wie geil ich bin, ich hab das Teil als erster und wenn ihr jetzt ankommt und dran interessiert seid, seid ihr neidisch und wenn ihr nicht interessiert seid, dann tut ihr nur so und seid auch neidisch, ihr ARMEN SÄCKE!” Warum also so verklausuliert? Wenn ihr euch mithilfe proletarischen Großkotzprotztums irgendwie potenter fühlt, dann spritzt lasst es doch einfach raus. So wie hier. Oh, und bitte: Erspart mir euer weltmännisch nebenher dahingerotztes “Ist halt auch nur’n Computer” morgen Abend oder übermorgen früh.

Danke für nichts.

Blubb

Frank, 21. Februar 2010

Sex, Geld, Macht, Second Life: Die deutsche Blogosphäre ist ein Sündenpfuhl. Nur einer stellt sich dagegen…

Donald von Soundso

Alex Kidd in High-Tech World

Frank, 16. Februar 2010

medieval ii steam sprachen: englisch

Es steht da ja, laut und deutlich: Sprachen: Englisch. Und sonst nix. Ich hätte es also wissen können, und doch habe ich erst nach Kauf und Download von “Medieval II” nebst Addon gemerkt, dass das Spiel unumschaltbar Englisch ist. Dass es für dieses Problem keine einfache Lösung gibt, erfuhr ich beim Durchstöbern verschiedener Foren, in denen geraten wurde, besser Englisch zu lernen (Globalisierungsschlüsselqualifikation!) sowie mir doch einfach nochmal die deutsche Version zu kaufen (“Hab ich erst Samstag bei Saturn mit Addon für 15 Tacken gesehen!”).

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